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Dactylorhiza incarnata
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Arten
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An den fleisch- oder lachsfarbenen Blütenkerzen lässt sich das Fleischrote Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata agg.) sofort erkennen. Diese heimische Orchidee ist ein botanischer Schatz für deinen Garten und zählt nach der Roten Liste zu den gefährdeten Arten (Status 3). Durch ihre Ansiedlung hilfst du aktiv dabei, die Vielfalt unserer indigenen (einheimischen) Flora zu bewahren. Die Pflanze zeigt dir an, dass dein Garten einen wertvollen, feuchten und nährstoffarmen Bereich besitzt. Wenn du eine passende feuchte Stelle im Garten hast, kannst du dieser seltenen Schönheit ein sicheres Zuhause geben.
Seltene Orchideen-Schönheit: Schütze bedrohte Natur auf nur 0,22 m Höhe.
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Als gefährdete Art der Roten Liste (Status 3) ist das Fleischrote Knabenkraut ein wichtiger Baustein für die regionale Biodiversität. Da die Pflanze spezifische Ansprüche an Feuchtwiesen stellt, fungiert sie in deinem Garten als Indikatorart für einen ökologisch wertvollen, nassen Lebensraum. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist der Erhalt solcher spezialisierten Arten entscheidend, um die genetische Vielfalt der heimischen Orchideenflora zu sichern. Obwohl keine spezifischen Daten zu Bestäuberarten vorliegen, bereichert sie das Nahrungsangebot in feuchten Biotopen erheblich. Ihr Schutz im Garten entlastet die unter Druck stehenden natürlichen Vorkommen.
Die Pflanze ist als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher nicht in Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Da alle heimischen Orchideen unter strengem Naturschutz stehen, ist der sorgsame Umgang mit diesem seltenen Gewächs verpflichtend. Sie dient im Garten ausschließlich als Zierpflanze und ist nicht für den Verzehr geeignet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,317 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Artengruppe gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (heimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind Kalkflachmoore und nasse Magerwiesen (nährstoffarme Wiesen), die heute immer seltener werden. Morphologisch auffällig sind die steil nach oben gerichteten, meist ungefleckten Blätter und der hohle Stängel. Mit einer konstanten Wuchshöhe von 0,22 m bleibt sie eine zierliche, aber prägnante Erscheinung in der Krautschicht.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.