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Daucus carota subsp. sativus
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Unverwechselbar ist die Möhre (Daucus carota subsp. sativus) durch ihre fein gefiederten, tiefgrünen Blätter und die bekannte, meist orangefarbene Pfahlwurzel. In deinem Garten spielt sie eine oft unterschätzte Rolle für das Bodenleben, da sie eine enge Symbiose mit AM Mykorrhiza (speziellen Bodenpilzen) eingeht. Diese Pilze helfen der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme und fördern gleichzeitig die Gesundheit deines Bodens. Da sie ein Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) ist, zeigt sie dir genau an, wo dein Gartenboden besonders vital und nährstoffreich ist. Als heimische Art ist sie perfekt an unsere Bedingungen angepasst. Schau doch mal genauer hin, wie diese vertraute Pflanze dein Beet bereichert.
Nährstoff-Experte und Boden-Netzwerker: Die Möhre stärkt dein Garten-Ökosystem.
Die ökologische Bedeutung der Möhre konzentriert sich stark auf das Zusammenspiel mit dem Bodenleben. Durch die Verbindung mit AM Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) wird ein feines Netzwerk im Erdreich geschaffen, das den Nährstoffkreislauf effizient unterstützt. Diese Symbiose verbessert nicht nur die Vitalität der Pflanze selbst, sondern stärkt die gesamte mikrobielle Gemeinschaft in deinem Garten. Als heimische Art ist sie ein fester Bestandteil der regionalen Flora und trägt zur Stabilität der Nahrungsketten bei. Da sie bevorzugt auf fettem Boden (nährstoffreichem Boden) wächst, dient sie als Indikator für einen gut versorgten Gartenstandort.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,418 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pollen
0.3962 mg/Blüte
Die Möhre (Daucus carota subsp. sativus) ist eine Kulturform innerhalb der Gattung Daucus und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Sie wächst bevorzugt an sonnigen Standorten auf frischen (mäßig feuchten) Böden und ist als zweijährige Pflanze bekannt. Während sie im ersten Jahr eine fleischige Speicherwurzel ausbildet, erscheint erst im zweiten Jahr der Blütenstand. Morphologisch erkennt man sie an ihren mehrfach gefiederten Blättern und dem aufrechten Wuchs. Als heimisches Gewächs ist sie vollkommen in das regionale Ökosystem integriert.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.