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An der unauffälligen, meist bräunlich-grau gemusterten Färbung und dem flachen Körperbau lässt sich Demadiana milledgei auf Baumrinde sehr schwer, aber mit geschultem Auge erkennen. Diese Radnetzspinne, die zur Familie der Araneidae (Echte Radnetzspinnen) gehört, ist eine Meisterin der Tarnung und erreicht meist nur eine Körperlänge von wenigen Millimetern. Sie baut ein klassisches Radnetz, also ein kreisförmiges Gespinst mit Speichen, meist in den Abendstunden, um kleine Fluginsekten wie Mücken oder Trauermücken (Sciaridae) zu erbeuten. Pro Jahr entwickelt sich in der Regel eine Generation, wobei die Weibchen ihre Eier in versteckten Kokons unter lockerer Borke ablegen. Die Larvenentwicklung findet innerhalb des Kokons statt, bis die Jungtiere schlüpfen und sich oft über das sogenannte Ballooning, das Segeln an langen Spinnfäden durch den Wind, verbreiten. Du kannst diese nützliche Art unterstützen, indem du heimische Gehölze mit grober Rinde wie die Stieleiche (Quercus robur) oder die Hainbuche (Carpinus betulus) pflanzt. Die Überwinterung erfolgt meist im juvenilen Stadium, also als noch nicht geschlechtsreifes Tier, in geschützten Rindenspalten oder in hohlen Pflanzenstängeln. Dort verharren die Tiere in einer Kältestarre, bis die ersten warmen Frühlingstage sie wieder aktivieren.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Es besteht kein Beißrisiko für Menschen, da die Kieferklauen (Chelizeren) der kleinen Spinne die menschliche Haut nicht durchdringen können.
Demadiana milledgei gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) und ist taxonomisch innerhalb der Gattung Demadiana eingeordnet. Die Verbreitung dieser speziellen Art wird aktuell für das Vereinigte Königreich angegeben, wobei sie vorwiegend arboricol, also auf Bäumen lebend, vorkommt. Für den Laien sind sie vor allem durch ihr flaches Prosoma (Vorderkörper) erkennbar, das eine perfekte Anpassung an das Leben in engen Rindenspalten darstellt. Sie besetzen eine ökologische Nische als nächtliche Jäger in der Strauch- und Baumschicht.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 06.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.