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Dianthus gratianopolitanus
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Die Pfingst-Nelke erkennst du sofort an ihren dichten, blau-gruenen Polstern und den leuchtend rosa Blueten mit ihrem charakteristisch gefransten Rand. Sie verstroemt einen intensiven, wuerzigen Duft, der typisch fuer diese Wildart ist. In der Natur ist sie selten geworden und steht auf der Roten Liste der gefaehrdeten Arten, weshalb sie fuer den Artenschutz in deinem Garten eine zentrale Rolle spielt. Sie ist perfekt an das Leben auf kargen Standorten angepasst und kommt mit extremer Trockenheit zurecht. Wenn du eine sonnige Mauerkrone oder ein mageres Beet hast, machst du mit dieser robusten Heimischen alles richtig.
Gefaehrdete Schoenheit: Duftende Polster fuer sonnige Trockenplaetze.
Als heimische Wildpflanze ist die Pfingst-Nelke ein wichtiger Baustein der regionalen Biodiversitaet. Da sie in der freien Natur mit der Stufe 3 der Roten Liste als gefaehrdet gilt, ist ihre Ansiedlung im Garten eine wertvolle Erhaltungsmassnahme. Ihre Blueten bieten Nektar fuer Insekten, die auf karge Standorte spezialisiert sind. Die dichten, wintergruenen Polster dienen zudem als ganzjaehriger Boden- und Versteckschutz fuer kleine Lebewesen. Durch ihre Genuegsamkeit foerdert sie eine Pflanzenvielfalt, die auf geduengten Flaechen laengst verdraengt wurde.
Die Pfingst-Nelke ist laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Wildpflanzen besteht bei dieser charakteristischen Polsterstaude jedoch nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,111 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Pfingst-Nelke (Dianthus gratianopolitanus) gehoert zur Familie der Nelkengewaechse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch. Ihr natuerlicher Lebensraum sind kalkhaltige Felsen und trockene Magerwiesen. Auffaellig ist die Wachsschicht auf den schmalen Blaettern, die als Verdunstungsschutz dient und das Laub blaeulich schimmern laesst. Botanisch wird sie als Indigen gefuehrt, was bedeutet, dass sie ohne menschliches Zutun bei uns sesshaft ist.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.