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Dianthus hyssopifolius
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Auch bekannt als: Dianthus hyssopifolius
An ihren tief geschlitzten, fast wie Federn wirkenden Blütenblättern lässt sich die Wald-Feder-Nelke (Dianthus hyssopifolius) sofort erkennen. Da sie als nicht kindersicher eingestuft wird, solltest du sie bevorzugt in Gartenbereiche setzen, die nicht als Spielfläche dienen. Mit der Wahl dieser Pflanze entscheidest du dich für einen Spezialisten, der perfekt an die hiesigen Bedingungen angepasst ist. So leistest du einen konkreten Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
Filigraner Österreicher: Die Wald-Feder-Nelke für naturnahe Gärten.
Als in Österreich heimische Wildpflanze ist die Wald-Feder-Nelke ein fester Baustein im regionalen Ökosystem. Sie bietet eine spezialisierte Nektarquelle, die aufgrund des tiefen Blütenkelchs besonders für Insekten mit langen Saugrüsseln zugänglich ist. Durch ihre Ansiedlung im Garten förderst du die Vernetzung natürlicher Lebensräume in der Kulturlandschaft. Da sie an die spezifischen klimatischen Bedingungen ihrer Heimat angepasst ist, zeigt sie sich robust gegenüber lokalen Witterungsschwankungen. Die Samenstände können im Winter als Strukturgeber im Garten verbleiben.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält Inhaltsstoffe wie Saponine (seifenähnliche Stoffe), die bei versehentlichem Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Achte daher auf eine Platzierung außerhalb von Spielbereichen für Kleinkinder.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,327 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Wald-Feder-Nelke gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales) eingeordnet. In unserer Region ist sie als heimische Art in Österreich verbreitet, wo sie vor allem lichte Wälder und sonnige Hänge besiedelt. Markant ist der lockere, rasige Wuchs mit schmalen, gegenständigen Blättern. Die filigranen Blüten weisen die für diese Gattung typische Fünfzahl der Kronblätter auf, die hier jedoch ungewöhnlich tief gefranst sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.