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Dicranopalpus gasteinensis Doleschall, 1852
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Gasteiner Geweihkanker ist ein Vertreter der Spinnentiere, der sich durch seine charakteristische Gestalt innerhalb der Ordnung der Opiliones, also der Weberknechte, auszeichnet. Diese Tiere besitzen einen kompakten Körper und auffallend lange Beine, die ihnen eine hohe Mobilität in ihrem Lebensraum ermöglichen. Als räuberisch lebende Organismen ernähren sie sich von kleinen Insekten und anderen wirbellosen Kleintieren, die sie in ihrer Umgebung aufspüren. In deinem Garten findest du sie bevorzugt in strukturierten Bereichen, die ihnen ausreichend Versteckmöglichkeiten bieten. Totholz, liegendes Laub oder dichte Bodenvegetation dienen ihnen als wichtige Rückzugsorte und Jagdgebiete. Da sie keine Netze bauen, sind sie auf eine aktive Suche nach Nahrung angewiesen. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel stellt sicher, dass ihre natürliche Nahrungsgrundlage erhalten bleibt. Diese Weberknechte spielen eine Rolle im ökologischen Gleichgewicht, indem sie zur Kontrolle kleinerer Arthropodenpopulationen beitragen. Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen für ein intaktes Kleinklima in deinem Außenbereich.
Die Aktivitätsphasen dieser Weberknechte sind eng an die klimatischen Bedingungen angepasst. Während der wärmeren Monate sind sie aktiv auf Nahrungssuche, bevor sie sich in geschützte Bereiche zurückziehen.
Der Gasteiner Geweihkanker ist für den Menschen völlig harmlos, da er weder stechen noch beißen kann. Er gilt als Nützling, da er zur natürlichen Regulation von Insektenbeständen beiträgt. Die Art ist nicht geschützt.
Der Gasteiner Geweihkanker Dicranopalpus gasteinensis gehört zur Familie der Phalangiidae innerhalb der Ordnung der Opiliones. In Deutschland ist die Art als ungefährdet eingestuft und weit verbreitet. Als Spinnentier zeichnet sie sich durch eine räuberische Lebensweise aus und ist in verschiedenen Habitaten anzutreffen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.