Bild folgtKI-generierte IllustrationDigitaria sanguinalis
Auch bekannt als: Digitaria sanguinalis subsp. sanguinalis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Typisch fuer die Blutrote Fingerhirse sind ihre fingerfoermig angeordneten Bluetenaehren, die sich im spaeten Sommer oft charakteristisch roetlich verfaerben. Als einjaehriges Gras besiedelt sie geschickt Luecken im Beet und dient dabei als wichtige Futterquelle fuer die Raupen des Wald-Mohrenfalters (Erebia aethiops). In einem naturnah gestalteten Garten ist sie ein wertvoller Baustein fuer die Artenvielfalt, da ihre Samen im Herbst zahlreiche Voegel anlocken. Du unterstuetzt mit diesem Gras die heimische Fauna, ohne viel Aufwand betreiben zu muessen, da sie sehr pflegeleicht ist. Wer sie im Garten hat, kann beobachten, wie sie das oekologische Gefuege bereichert.
Rotschimmernder Samenspender: Eine wichtige Futterquelle fuer den Wald-Mohrenfalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren verschiedene Tiergruppen von diesem Gras. Die Raupen des Wald-Mohrenfalters (Erebia aethiops) nutzen die Pflanze als wichtige Nahrungsgrundlage. Sobald die Samen zwischen Juli und Oktober reifen, bietet sie eine wertvolle Futterquelle fuer Voegel wie die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) und den Pazifischen Wasserpieper (Anthus rubescens). Sogar der Wildtruthahn (Meleagris gallopavo) nimmt die Samen gerne auf. Mit einer Blattflaeche von 504.81 mm² bietet das Gras zudem Schutz fuer kleine Bodenorganismen. Da sie auch auf trockenen Standorten gedeiht, bleibt sie auch in heißen Sommern eine verlaessliche Ressource.
Die Blutrote Fingerhirse wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt meist an den rauen Halmen oder kleinen Haaren, die bei empfindlicher Haut leichte Reizungen verursachen koennen. Es handelt sich jedoch nicht um eine Giftpflanze. Achte beim Gaertnern einfach darauf, wie du auf den Kontakt reagierst, und trage im Zweifel Handschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.265 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 8: Waehle einen vollsonnigen Platz, an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhaelt.
Ellenberg Feuchte 4: Der Boden sollte frisch (maeßig feucht) sein, wobei das Gras auch mit trockenen Phasen gut zurechtkommt.
Bodenbeschaffenheit: Ein neutraler bis schwach saurer Boden ist ideal; als Mittelzehrer (Pflanze mit normalem Naehrstoffbedarf) reicht herkoemmlicher Gartenboden aus.
Pflanzzeit: Die Aussaat oder Pflanzung erfolgt im Fruehling (Maerz bis Mai).
Wuchshoehe: Beachte die geringe Hoehe von 0.26 m bei der Platzierung im Vordergrund deines Beetes.
Pflege: Da sie einjaehrig ist, vermehrt sie sich durch Selbstaussaat; lass die Samenstaende im Herbst unbedingt stehen.
Vermehrung: Die leichten Samen (0.5172 mg) werden leicht durch den Wind verbreitet.
Gute Partnerin: Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) — sie teilt die Vorliebe fuer sonnige Standorte und bildet einen schoenen Kontrast.
Die Blutrote Fingerhirse (Digitaria sanguinalis) gehoert zur Ordnung der Sueßgrasartigen (Poales) innerhalb der Familie der Sueßgraeser. Sie ist in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz als Indigen (einheimisch) oder Archaeophyt (alteingebuergerte Art) weit verbreitet. Ihr natuerlicher Lebensraum umfasst sonnige Standorte, oft auf neutralen bis schwach sauren Boeden. Die Pflanze erreicht eine Wuchshoehe von genau 0.26 m und zeichnet sich durch breitblaettrige Blaetter sowie eine beachtliche Blattflaeche aus, die sie von feineren Graesern unterscheidet.
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →