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Diphasiastrum oellgaardii
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Auch bekannt als: Øllgaard-Flachbärlapp, Diphasiastrum oellgaardii
An ihren fächerförmig abgeflachten, blaugrünen Zweigen lässt sich der Øllgaards Flachbärlapp (Diphasiastrum oellgaardii) sofort erkennen. Als lebendes Fossil bringt dieser Bärlapp eine Jahrmillionen alte Geschichte direkt in deine grüne Oase. Da die Art in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht (Kategorie 1) geführt wird, ist jeder Standort ein wichtiger Trittstein für den Artenschutz. In deinem Garten schaffst du damit einen Rückzugsort für eine Pflanze, die extrem hohe Ansprüche an die Bodenqualität stellt. Mit dieser Wahl beweist du echtes Fingerspitzengefühl für botanische Raritäten.
Botanische Kostbarkeit: Schütze eine vom Aussterben bedrohte Urzeitpflanze.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt primär in ihrer engen Bindung an das Bodennetzwerk durch arbuskuläre Mykorrhizapilze (spezielle Bodenpilze). Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, wird die Pflanze vor allem als Spezialist für extrem nährstoffarme Nischen geschätzt. Als immergrüner Bodendecker bietet sie ganzjährig Schutz für bodenbewohnende Kleinstlebewesen. Da sie vom Aussterben bedroht ist, fungiert dein Garten als wichtiges Genreservoir zur Erhaltung der regionalen Artenvielfalt.
Die Pflanze ist nicht kindersicher. Alle Teile des Flachbärlapps enthalten Alkaloide (spezifische Pflanzengifte), die bei Verzehr gesundheitsschädlich wirken können. Achte daher besonders darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile aufnehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Farn
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Øllgaards Flachbärlapp gehört zur Familie der Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) und ist eine indigene (einheimische) Art, die unter anderem in Österreich vorkommt. Er wächst bevorzugt auf kalkarmen, sauren Böden in lichten Wäldern oder Heiden. Markant sind die gabeligen Verzweigungen der oberirdischen Triebe, die flach zusammengedrückt wirken. Er vermehrt sich nicht über Blüten, sondern über Sporen, was seine Zugehörigkeit zu den urtümlichen Gefäßsporenpflanzen unterstreicht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.