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Dipsacus strigosus
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Arten
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An ihrem schlanken, hoch aufragenden Wuchs und den stacheligen Blütenköpfen lässt sich die Schlanke Karde (Dipsacus strigosus) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser wärmeliebende Neophyt (Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) ein echter Gewinn für die späte Insektenversorgung. Besonders die Ackerhummel (Bombus pascuorum) schätzt das Nektarangebot im Hochsommer sehr. Mit einer stattlichen Wuchshöhe von 1,38 m setzt sie markante vertikale Akzente in deinem Beet. Wenn du sie einmal etabliert hast, sorgt sie durch ihre schweren Samen meist selbst für Nachwuchs in der näheren Umgebung. Schau ihr einfach beim Wachsen zu.
Stachelige Pracht auf 1,38 m: Die spätsommerliche Tankstelle für die Ackerhummel.
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Die Schlanke Karde ist eine wertvolle Bereicherung für die heimische Fauna, da sie ihre Blütezeit genau dann hat, wenn viele andere Arten bereits verblüht sind. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine wichtige Futterquelle für die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Die schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) mit einem Gewicht von 5,65 mg dienen im Winter als energiereiche Nahrung für Vögel. Da sie ein wärmeliebender Mittelzehrer ist, fördert sie die Vielfalt auf kalkreichen Standorten. In den trichterförmig verwachsenen Blättern sammelt sich oft Regenwasser, das kleinen Insekten als Tränke dient.
Da die Schlanke Karde stachelige Blätter und Stängel besitzt, ist sie als nicht kindersicher eingestuft. In Haushalten mit kleinen Kindern solltest du sie daher an einen Platz setzen, der nicht direkt an Spielbereichen oder schmalen Wegen liegt. Verwechslungen mit giftigen Arten sind aufgrund des charakteristischen Wuchses nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1,385 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Schlanke Karde gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist eine krautige, nicht verholzte Pflanze. Obwohl sie als Neophyt gilt, ist sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst sonnige, wärmeliebende Standorte auf kalkhaltigen / basischen (einen hohen pH-Wert aufweisenden) Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre beachtliche Höhe und die breitblättrigen, oft am Stängel verwachsenen Blätter aus.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.