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Drosera anglica
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Wer den Langblättrigen Sonnentau (Drosera anglica) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine schmalen Blätter sind über und über mit glitzernden Drüsenhaaren besetzt, die wie Tau in der Sonne funkeln. In Ihrem Garten ist diese Art weit mehr als eine Kuriosität, denn sie ist mit der Roten Liste Stufe 2 als stark gefährdet eingestuft. Indem Sie ihr einen Platz im Moorbeet geben, schützen Sie eine der seltensten Pflanzen unserer Heimat. Sie deckt ihren Stickstoffbedarf durch den Fang kleiner Insekten wie Trauermücken oder Fliegen. Wenn Sie die Natur gerne beim Spezialistentum beobachten, ist dieser winzige Jäger eine Bereicherung für Sie.
Stark gefährdete Moor-Rarität: Der 8 cm kleine Jäger für Ihr Garten-Biotop.
Als spezialisierter Fleischfresser besetzt der Langblättrige Sonnentau eine einzigartige ökologische Nische in nährstoffarmen Mooren. Er fängt kleine Insekten, um an lebenswichtiges Protein zu gelangen, das im Boden fehlt. Da die Art in der Natur stark gefährdet ist (Rote Liste 2), fungiert Ihr Garten als wichtiger Rückzugsort für die genetische Vielfalt dieser spezialisierten Flora. Die Vermehrung erfolgt über extrem leichte Samen (0.0213 mg), die durch den Wind über weite Strecken verbreitet werden können. Er ist ein Bioindikator für saubere, unberührte Standorte. Ohne Moore und deren typische Bewohner wie diesen Sonnentau schwindet die Biodiversität spezialisierter Feuchtgebiete drastisch.
Der Langblättrige Sonnentau wird als nicht kindersicher eingestuft. Die klebrigen Sekrete der Fangdrüsen können bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen verursachen. Da die Pflanze Insekten anlockt und verdaut, sollte sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern im Moorbeet platziert werden, um ein Verschlucken oder Hautirritationen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,075 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Langblättrige Sonnentau gehört zur Familie der Sonnentaugewächse (Droseraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt natürliche Lebensräume wie Hochmoore und Schwingrasen (auf dem Wasser schwimmende Pflanzenteppiche), die extrem nährstoffarm und sauer sind. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0.08 m und bildet eine bodenständige Rosette aus aufrechten, breitblättrigen Fangblättern. Eine Besonderheit ist die AM-Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft mit Wurzelpilzen), die trotz der fleischfressenden Lebensweise die Nährstoffaufnahme unterstützt.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.