Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Rhyparochromidae
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Du erkennst Drymus brunneus an ihrer gleichmäßig dunkelbraunen bis schwarzbraunen Färbung, ihrem auffällig glänzenden Halsschild (Pronotum) und einer Körperlänge von etwa vier bis fünf Millimetern. Diese Bodenwanze bildet pro Jahr lediglich eine Generation aus. Im Frühjahr legen die Weibchen ihre Eier einzeln in die feuchte Laubstreu oder in dichte Moospolster ab. Die Larven entwickeln sich über den Sommer am Boden und ernähren sich, genau wie die erwachsenen Tiere, von den Säften herabgefallener Samen heimischer Pflanzen. Besonders häufig suchen sie unter der Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior) oder der Rotbuche (Fagus sylvatica) nach Nahrung. Die Larven durchlaufen fünf Stadien, bevor sie im Spätsommer die Geschlechtsreife erreichen. Den Winter überstehen die Tiere als fertiges Insekt (Imago) in geschützten Schichten aus abgefallenem Laub oder unter loser Baumrinde. Du kannst diese nützlichen Bewohner fördern, indem du in schattigen Gartenecken eine natürliche Bodenbedeckung aus Herbstlaub belässt. Auch das Stehenlassen von krautigen Pflanzen wie der Echten Nelkenwurz (Geum urbanum) bietet ihnen eine wertvolle Nahrungsquelle direkt am Boden.
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Diese Wanze ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Sie besitzt keinen Wehrstachel und saugt ausschließlich an Pflanzensamen, weshalb sie weder für Menschen noch für Gartenpflanzen eine Bedrohung darstellt.
Drymus brunneus gehört zur Familie der Bodenwanzen (Rhyparochromidae) und ist in weiten Teilen Europas in feuchten, schattigen Habitaten verbreitet. In unseren Gärten besiedelt sie bevorzugt die Streuschicht unter Hecken und Bäumen, wo sie eine wichtige Rolle im Nährstoffkreislauf spielt. Für den Laien ist sie durch ihren ovalen Körperbau, die rötlich-braun gefärbten Beine und das fein punktierte Halsschild charakterisiert. Als bodenbewohnende Art ist sie flink zu Fuß, nutzt ihre Flügel jedoch eher selten.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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