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Dryopteris cambrensis
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Auch bekannt als: Dryopteris cambrensis
Kaum zu uebersehen: Der Walisische Schuppen-Wurmfarn (Dryopteris cambrensis) besticht durch seine aufrechten, trichterfoermig angeordneten Wedel und die auffaellige, goldbraune Beschuppung an den Blattstielen. In deinem Garten ist er eine wichtige Strukturpflanze fuer schattige Bereiche, die sonst oft kahl bleiben. Er bietet wertvollen Lebensraum und Feuchtigkeit fuer Bewohner der Krautschicht (bodennahe Pflanzenschicht), wie zum Beispiel den Grasfrosch (Rana temporaria). Wenn du eine robuste und langlebige Schoenheit fuer dunklere Ecken suchst, liegst du mit diesem Farn genau richtig.
Archaische Eleganz fuer Schattenplaetze: Der robuste Waldmeister unter den Farnen.
Da Farne keine Blueten bilden, produzieren sie weder Nektar noch Pollen fuer Bienen oder Schmetterlinge. Dennoch ist der Walisische Schuppen-Wurmfarn oekologisch wertvoll, da er ein stabiles, kuehles Mikroklima (Kleinklima einer eng begrenzten Flaeche) schafft. Er dient als Versteck fuer Amphibien und verschiedene Spinnenarten, die im Garten als natuerliche Schaedlingsbekaempfer fungieren. Die Sporen, die von Juli bis September reifen, sind Teil des natuerlichen Stoffkreislaufs im Waldgarten. Er traegt zur Biodiversitaet bei, indem er Nischen besetzt, in denen viele Bluetenpflanzen kaum ueberleben koennen.
Der Walisische Schuppen-Wurmfarn ist als nicht kindersicher eingestuft. Er enthaelt in seinen Wedeln und Wurzelstoecken Stoffe, die bei Verzehr fuer Menschen und Haustiere giftig sein koennen. Achte darauf, dass Kinder nicht an den Wedeln knabbern. Im Falle eines Unfalls wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Als Mitglied der Familie der Wurmfarngewaechse (Dryopteridaceae) ist diese Art vor allem in den kuehleren Regionen von Deutschland und Oesterreich verbreitet. Er siedelt bevorzugt in schattigen Waeldern oder an Felshängen auf neutralen bis schwach sauren Boeden. Du erkennst ihn an den doppelt gefiederten Wedeln, deren Stiele besonders im unteren Bereich dicht mit hellbraunen Spreuschuppen (hautartige Anhaengsel) besetzt sind. Er gilt laut Roter Liste als Art mit unzureichender Datenlage (Status D), was seine Ansiedlung im Garten oekologisch wertvoll macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.