Bild folgtKI-generierte IllustrationDryopteris filix-mas
Auch bekannt als: Polypodium filix-mas
Artengruppe
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
An seinen trichterförmig angeordneten, doppelt gefiederten Blättern, die wie grüne Federn aus der Erde sprießen, lässt sich der Gewöhnliche Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) sofort erkennen. Er ist ein unverzichtbarer Strukturbildner für schattige Gartenbereiche und bietet Tieren wie der Rötelmaus (Myodes glareolus) wertvollen Unterschlupf. Da er heimisch und robust ist, verzeiht er viele Fehler und stabilisiert das Mikroklima an kühlen Standorten. Wenn du einen Farn suchst, der ohne viel Zutun über Jahre hinweg prächtig gedeiht und dabei ganz natürlich wirkt, liegst du hier genau richtig.
Ein 0,69 m hoher Schattenklassiker, der Ruhe und Waldatmosphäre in den Garten bringt.
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Obwohl der Gewöhnliche Wurmfarn keine Blüten für Bestäuber besitzt, übernimmt er wichtige Funktionen im Ökosystem Waldgarten. Er bietet kleinen Säugetieren wie der Rötelmaus (Myodes glareolus) ein sicheres Versteck und Deckung. Seine Vermehrung erfolgt über 0,0 mg leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die durch den Wind über weite Strecken transportiert werden. Im Herbst leisten die absterbenden Wedel einen Beitrag zur Bodenbildung und fördern die Humusschicht. Zudem dient er als Anzeiger für Standorte mit mittlerer Nährstoffversorgung und neutralen Bodenverhältnissen.
Der Gewöhnliche Wurmfarn ist in allen Pflanzenteilen giftig und daher ausdrücklich nicht als kindersicher eingestuft. Besonders die unterirdischen Teile enthalten Inhaltsstoffe, die bei Verzehr schwere Vergiftungen hervorrufen können. Bitte achte darauf, dass Kinder und Haustiere nicht an der Pflanze knabbern. Im Notfall erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.687 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen schattigen Platz im Garten, da die Pflanze keine direkte Mittagssonne verträgt.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; der Farn benötigt keine übermäßige Düngung.
Feuchtigkeit: Halte das Erdreich frisch (mäßig feucht), besonders in trockenen Sommerwochen.
Pflanzzeit: Setze den Farn vorzugsweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Plane den Standort so, dass die Pflanze ihre volle Höhe von 0,69 m entfalten kann.
Pflege: Schneide vertrocknete Wedel erst im Frühjahr zurück; sie dienen im Winter als natürlicher Frostschutz für die Basis.
Vermehrung: Der Farn verbreitet sich selbstständig durch extrem leichte Sporen über den Wind.
Gute Partnerin: Wald-Segge (Carex sylvatica) – sie bevorzugt die gleichen Lichtverhältnisse und bildet einen schönen, grasartigen Kontrast zu den Farnwedeln.
Der Gewöhnliche Wurmfarn gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz als indigenes Gewächs weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst schattige Wälder und Hänge auf neutralen bis schwach sauren Böden. Als Farn bildet er keine Blüten, sondern vermehrt sich über mikroskopisch kleine Sporen, die in Sori (Sporenkapselhaufen) an der Blattunterseite reifen. Er erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,69 m und zeichnet sich durch seine Rosettenform aus, die im Frühjahr aus schneckenartig eingerollten Wedeln entsteht.
1 Video zu Gewöhnlicher Wurmfarn (Artengruppe)

•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →