Bild folgtKI-generierte IllustrationMyodes glareolus (Schreber, 1780)
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Die Rötelmaus (Myodes glareolus) erkennst du an ihrem rotbraunen Rückenfell, den auffallend kleinen Ohren und einem Schwanz, der etwa halb so lang wie ihr gedrungener Körper ist. In deinem Garten bewegt sie sich meist flink im Schutz von Hecken oder dichten Staudenbeeten. Als Allesfresser (Tier, das sowohl Pflanzen als auch Fleisch frisst) nutzt sie ein breites Spektrum an Nahrung und besucht unter anderem die Gewöhnliche Hasel, die Wald-Erdbeere sowie Hain-Veilchen. Auch die Sämereien der Gewöhnlichen Esche, des Feld-Ahorns und der Gras-Sternmiere stehen auf ihrem Speiseplan. Die Rötelmaus hält keinen Winterschlaf, sondern bleibt auch im Februar aktiv, wobei sie ihre Energie aus Vorräten und Funden wie dem Wald-Ziest oder der Gewöhnlichen Vogelmiere (Stellaria media subsp. media) bezieht. Selbst Farne wie der Kiefernwald-Adlerfarn oder der Gewöhnliche Wurmfarn bieten ihr wichtige Deckung vor Fressfeinden. Du kannst diesen nützlichen Gartenbewohner unterstützen, indem du Totholz oder Laubhaufen als Unterschlupf (geschützte Rückzugsorte) liegen lässt.
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Diese heimische Maus ist nicht giftig, kann jedoch bei Bedrängnis zubeißen, weshalb du sie nicht ohne Schutzhandschuhe anfassen solltest. Ein besonderer Schutzstatus besteht nicht, doch eine Umsiedlung ist meist nicht sinnvoll, da sie ein wichtiger Teil der natürlichen Nahrungskette ist.
Die Rötelmaus (Myodes glareolus) gehört zur Familie der Wühlmäuse (Cricetidae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Sie erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 8 bis 12 Zentimetern und bevorzugt als Lebensraum waldnahe Gebiete mit einer dichten Krautschicht (bodennahe Pflanzenwelt). Ihre Lebensweise ist vorwiegend dämmerungsaktiv (während der Übergangszeit zwischen Tag und Nacht), wobei sie sowohl am Boden als auch in flachen Erdgängen lebt und hervorragend klettern kann.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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