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Familie: Lumbricidae
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Waga, 1857
Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Eisenia lucens ist ein Ringelwurm aus der Gruppe der Crassiclitellata, der sich durch seine spezifische Anpassung an feuchte Waldlebensraeume auszeichnet. Als Vertreter der Ringelwuermer besitzt dieser Organismus einen segmentierten Koerperbau, der fuer die Fortbewegung im Boden essenziell ist. Diese Art ernaehrt sich vorwiegend von zersetzender organischer Substanz, die sie im Boden oder in verrottendem Holz aufnimmt. Durch diesen Prozess traegt sie massgeblich zur Humusbildung und zur Bodenbelueftung bei. In deinem Garten kannst du diese Tiere unterstuetzen, indem du Totholz liegen laesst und auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest. Eine dicke Schicht aus Laub und moderndem Holz bietet den notwendigen Lebensraum und Schutz vor Austrocknung. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, kommt ihr ein besonderer Stellenwert im Naturschutz zu. Ein naturnaher Garten mit feuchten, schattigen Bereichen bietet die besten Voraussetzungen fuer ihr Vorkommen. Achte darauf, den Boden nicht zu verdichten, um die Lebensbedingungen fuer diese spezialisierten Bodenbewohner zu erhalten.
Die Aktivitaet dieser Art ist stark an die Bodenfeuchtigkeit und Temperatur gebunden. In den frostfreien Monaten ist sie bei ausreichender Feuchtigkeit ganzjaehrig aktiv, wobei die Hauptaktivitaetsphase in den feuchten Fruehjahrs- und Herbstmonaten liegt.
Eisenia lucens ist ein vollkommen harmloser Nuetzling, der weder sticht noch beisst. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, unterliegt sie einem besonderen Schutzstatus und sollte in ihrem Lebensraum nicht gestoert werden.
Eisenia lucens gehoert zur Familie der Lumbricidae innerhalb der Ordnung der Crassiclitellata. Die Art ist in Deutschland verbreitet, gilt jedoch aufgrund ihrer Seltenheit als stark gefaehrdet. Als spezialisierter Bodenbewohner ist sie eng an feuchte Habitate gebunden, in denen sie organisches Material zersetzt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.