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Eleocharis mamillata subsp. austriaca
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Auch bekannt als: Eleocharis mamillata subsp. austriaca
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Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
Diese Pflanze ist ein heimischer Schatz für feuchte Gartenbereiche und dient spezialisierten Schmetterlingen als wichtiger Lebensraum. Besonders der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das seltene Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus) profitieren von ihrem Vorkommen. Wenn du eine nasse Senke oder einen Teichrand im Garten hast, ist diese Simse die perfekte Wahl. Mit deiner Entscheidung für diese Art förderst du die Artenvielfalt in einer oft vernachlässigten, feuchten Nische.
Wichtige Kinderstube für das seltene Stromtal-Wiesenvögelchen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Sumpfsimse eine wertvolle Ressource für verschiedene Falterarten. Das seltene Stromtal-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus) und der Gelbringfalter (Lopinga achine) nutzen die Bestände als Lebensraum. Auch der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) gehört zu den regelmäßigen Besuchern. Im Winter bieten die verbliebenen Samen eine wichtige Nahrungsgrundlage für kleine Singvögel. Durch die Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen, der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), verbessert die Pflanze zudem die Nährstoffdynamik im feuchten Boden deines Gartens.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, da die starren, aufrechten Halme bei unvorsichtigem Spielen eine mechanische Verletzungsgefahr für die Augen darstellen können. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Die Österreichische Sumpfsimse selbst enthält keine Giftstoffe und ist für Mensch und Tier ungiftig.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,233 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Österreichische Sumpfsimse (Eleocharis mamillata subsp. austriaca) gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae). Als Indigen (bei uns seit jeher heimisch) besiedelt sie bevorzugt sonnige, sehr feuchte Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Charakteristisch ist der reduzierte Blattapparat; die Photosynthese findet fast ausschließlich in den grünen Stängeln statt. Im Gegensatz zu anderen Binsenarten sitzen ihre kleinen Blütenstände meist einzeln direkt an der Spitze der Halme.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.