Bild folgtKI-generierte IllustrationThymelicus lineola
Auch bekannt als: Gestrichelter Braundickkopffalter, Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter, Schwarzkolbiger Braundickkopffalter
421
Pflanzen
besucht
616
Interaktionen
dokumentiert
11
Wirtspflanzen
bekannt
Typisch für das Helle Gelbhörnchen (Thymelicus lineola) sind seine goldgelb bis orangebraun leuchtenden Flügeloberseiten und der kompakte Körperbau, der für Dickkopffalter charakteristisch ist. In Deinem Garten kannst Du diesen flinken Flieger vor allem in den Sommermonaten Juni bis August beobachten. Während die erwachsenen Falter zur Energiegewinnung Nektarquellen wie die Gewöhnliche Schwarznessel, die Wasser-Minze oder das Echte Tausendgüldenkraut besuchen, haben die Raupen ganz andere Ansprüche. Sie leben oligophag (auf eine begrenzte Auswahl an Futterpflanzen spezialisiert) und benötigen für ihre Entwicklung bestimmte Gräser. Dazu zählen unter anderem das Gewöhnliche Knaulgras, das Wiesen-Lieschgras oder die Wald-Zwenke. Damit sich dieser heimische Schmetterling bei Dir wohlfühlt, solltest Du Mut zur Wildnis beweisen und einige Bereiche mit Gräsern wie der Gewöhnlichen Quecke oder dem Wiesen-Fuchsschwanz ungemäht lassen. So schaffst Du wertvollen Lebensraum für die nächste Generation dieses nützlichen Bestäubers.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Das Helle Gelbhörnchen ist für den Menschen und Deine Gartenpflanzen absolut harmlos. Es gibt keine giftigen Eigenschaften oder Dornen. Da der Falter als heimische Art auf eine natürliche Vielfalt angewiesen ist, stellt sein Vorkommen ein positives Zeugnis für die ökologische Qualität Deines Gartens dar.
Das Helle Gelbhörnchen gehört zur Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene, grasreiche Landschaften. Die Art zeichnet sich durch einen schnellen, schwirrenden Flug aus und ist als Larve oligophag (spezialisiert auf wenige Nahrungspflanzen) an verschiedene Süßgräser gebunden. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal für Fachleute ist die Färbung der Fühlerkolbenunterseite, die diese Art von sehr ähnlichen Verwandten unterscheidet.
Nahrung
oligophagous
11 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
410 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →