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Eleocharis ovata
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Auch bekannt als: Eiförmiges Sumpfsimse, Eiförmige Sumpfbinse
8
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
An den markanten, eiförmigen Ährchen an der Spitze der blattlosen, grünen Halme lässt sich die Ei-Sumpfsimse (Eleocharis ovata) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze ist ein Juwel für Naturgärten, da sie auf der Roten Liste steht und spezialisierten Lebensraum bietet, der in der freien Natur immer seltener wird. Schmetterlinge wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) nutzen sie als wertvolle Struktur in Feuchtbereichen. Wenn du eine feuchte Senke oder ein Teichufer hast, kannst du mit dieser Art eine echte Lücke im Biotopverbund schließen. Schau doch mal genau hin, ob du die kleinen Falter bei dir entdeckst.
Seltener Ufergast: Die Rote-Liste-Art für Schmetterlinge und Vogelfutter im Winter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Ei-Sumpfsimse ein wichtiger Anlaufpunkt für verschiedene Falter. Besonders Schmetterlinge wie das Wald-Wiesenvögelchen (Coenonympha hero) und der Gelbringfalter (Lopinga achine) profitieren von Beständen in feuchten Übergangszonen. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) besucht die Pflanze regelmäßig. Da die Simse im Winter stehen bleibt, bieten ihre Samenstände eine wichtige Nahrungsgrundlage für heimische Vögel in der kargen Jahreszeit. Die im Boden verbleibenden Samen sind zudem extrem langlebig und sichern das Überleben der Art auch nach trockeneren Jahren.
Die Ei-Sumpfsimse wird als nicht kindersicher eingestuft, was vor allem an den teils harten, stechenden Halmen liegt, die bei Kontakt unangenehm sein können. Sie ist jedoch nicht giftig. Eine Verwechslung mit giftigen Wasserpflanzen ist aufgrund der charakteristischen eiförmigen Ährchen nahezu ausgeschlossen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,175 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Ei-Sumpfsimse gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sie wächst bevorzugt als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) an sonnigen, feuchten Standorten wie Schlammufern. Botanisch interessant ist ihre Wuchsform als Therophyt (einjährige Pflanze), die den Winter ausschließlich als Samen überdauert und jedes Jahr neu auskeimt. Die Blätter sind bei dieser Art fast vollständig zurückgebildet und erscheinen nur als unscheinbare Scheiden an der Basis der bis zu 25 Zentimeter hohen Halme.
8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.