Bild folgtKI-generierte IllustrationEndromis versicolora
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Mit seiner beachtlichen Körpergröße und der markanten Flügelzeichnung ist dieser Falter in der dämmerungsaktiven Insektenwelt kaum zu übersehen. Du wirst feststellen, dass dieses Tier kühle Lebensräume bevorzugt und sich als polyphag (viele verschiedene Pflanzenarten fressend) zeigt. In der Natur übernimmt er eine wichtige Rolle als Beutetier und trägt zum ökologischen Gleichgewicht bei. Die Raupen sind für ihre Entwicklung auf Gehölze wie die Moor-Birke, die Schwarz-Erle oder die Hänge-Birke angewiesen. Wenn du diese Bäume in deinem Garten pflegst, schaffst du die ideale Grundlage für seinen Fortbestand. Da die Art als Puppe überwintert, ist es entscheidend, den Bodenbereich unter den Futterbäumen ungestört zu lassen. Auf diese Weise ermöglichst du dem Insekt eine sichere Überwinterung in der Laubschicht. Als heimische Art ist er ein wertvoller Bestandteil der lokalen Biodiversität (biologische Vielfalt). Ein naturbelassener Garten mit heimischen Gehölzen unterstützt den Erhalt dieser Art wirkungsvoll.
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Der Birkenspinner (Endromis versicolora) ist für den Menschen vollkommen harmlos und stellt keine Gefahr für Haus oder Gartenpflanzen dar. Er besitzt keine Gifte oder wehrhaften Haare. Da er als heimische Art die Vielfalt bereichert, solltest du ihn einfach in Ruhe beobachten.
Dieser Falter gehört zur Familie der Birkenspinner (Endromidae) und ist in Gebieten wie der Schweiz oder Belgien heimisch. Wissenschaftlich wird er als einzige Art seiner Gattung (Endromis) geführt und bevorzugt kühle Temperaturnischen. Mit einer Körpermasse von etwa 0,25 Gramm zählt er zu den größeren Vertretern der heimischen Schmetterlinge. Seine Lebensweise ist eng an Laubgehölze geknüpft, wobei die Tiere zwischen April und September aktiv sind.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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