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Familie: Geometridae
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An seinem feinen Muster aus grauen und dunklen Wellenlinien auf den Vorderflügeln lässt sich Entephria infidaria sofort erkennen. Dieser kleine Nachtfalter gehört zur Familie der Spanner (Geometridae), die ihren Namen der charakteristischen Fortbewegungsweise ihrer Raupen verdanken. Da die Art psychrophil (kälteliebend) ist, findest du sie vor allem in den kühleren Regionen der Schweiz. Der Falter bringt pro Jahr meist nur eine Generation hervor, die zwischen Mai und September aktiv ist. Die Eiablage erfolgt einzeln an den Blättern der Futterpflanzen. Die Raupen leben polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) und ernähren sich beispielsweise vom Trauben-Steinbrech (Saxifraga paniculata) oder dem Wiesen-Labkraut (Galium album). Mit einer Körpermasse von nur etwa 0,0093 Gramm ist das Tier ein echtes Leichtgewicht der Lüfte. Zur Überwinterung ziehen sich die Raupen in Moospolster oder geschützte Felsspalten zurück, um dort eine Kältestarre (Zustand reduzierten Stoffwechsels) einzunehmen. In deinem Garten kannst du diesen Gast fördern, indem du Trockenmauern oder Steingärten mit heimischen Alpenpflanzen anlegst. Verzichte auf zu viel Ordnung, damit die Raupen im Winter in Moos und Laub Schutz finden.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder stechen noch beißen kann. Die Art ist in ihren Beständen oft lokal begrenzt und sollte daher an ihren Ruheplätzen nicht gestört werden. Eine Verwechslung mit anderen grauen Spanner-Arten ist möglich, für den Laien aber unbedenklich.
Körper
Körpergröße
klein
Gewicht
0.0093166274759937 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
cold
Überwinterung
Larve
Entephria infidaria ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae). In der Schweiz ist die Art heimisch und wurde dort bereits an 117 Standorten dokumentiert. Als kälteliebende Spezies bewohnt sie bevorzugt montane bis alpine Lebensräume und ist an kühle Temperaturen angepasst. Charakteristisch für diese kleinen Falter ist die unauffällige, grau-wellige Zeichnung ihrer Flügel, die ihnen auf felsigem Untergrund eine perfekte Tarnung bietet. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen niedrigen Kräutern und überdauern dort auch den Winter.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.