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Equisetum palustre × telmateia
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An seinen fein gegliederten, sattgrünen Trieben lässt sich dieser seltene Hybrid-Schachtelhalm (Equisetum palustre × telmateia) sofort erkennen. Als ausdauernder Farn bringt er eine urzeitliche Ästhetik in deinen Garten und dient als robuster Bodenfestiger in feuchten Bereichen. Er ist besonders für Gärtner relevant, die ökologische Nischen an Teichrändern oder nassen Gräben schaffen wollen. Dort bietet er Schutz für bodenbewohnende Lebewesen und Amphibien wie den Grasfrosch (Rana temporaria). Wenn du eine dauerfeuchte Stelle hast, ist dieser unkomplizierte Grenzgänger die ideale Besetzung für dich.
Urzeit-Charakter für nasse Gartenplätze: robust, heimisch und 0,33 m klein.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen produziert dieser Schachtelhalm als Farnverwandter weder Nektar noch Pollen. Dennoch erfüllt er eine wichtige Funktion als Strukturgeber in feuchten Biotopen (Lebensräumen). Seine dichten Bestände schaffen ein stabiles Mikroklima (kleinräumiges Klima), das die Austrocknung des Bodens verhindert. Die sehr leichten Sporen werden durch den Wind verbreitet und können so auch entferntere Feuchtgebiete besiedeln. In seinen dichten Sprossgruppen finden kleine Wirbellose wie räuberische Laufkäfer wertvolle Verstecke und Jagdreviere.
Diese Pflanze ist nicht kindersicher und sollte nicht verzehrt werden, da sie wie ihre Elternarten giftige Alkaloide enthalten kann. Besonders für Haustiere wie Pferde kann die Aufnahme im Heu problematisch sein. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Sep
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Photosynthetischer Spross
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,331 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Schachtelhalm ist eine natürliche Kreuzung aus dem Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre) und dem Riesenschachtelhalm (Equisetum telmateia). Er gehört zur Familie der Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae) und ist in Deutschland heimisch. Sein typischer Lebensraum sind Sumpfwiesen und sickerfeuchte Standorte, an denen beide Elternarten aufeinandertreffen. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch Photosynthese-treibende Sprosse aus, die keine echten Blätter, sondern kleine gezähnte Scheiden an den Knoten besitzen.
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.