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Erebia montanus von
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Heimisch — Deutschland
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Auffaellig ist beim Marmorierten Mohrenfalter (*Erebia montanus*) die namensgebende, hell-dunkel gescheckte Zeichnung auf der Unterseite der Hinterfluegel. Du erkennst ihn an seiner eher duesteren, braunen Grundfaerbung, die typisch fuer diese Gattung der Mohrenfalter ist. In deinem Garten koenntest du dem Falter begegnen, wenn er auf der Suche nach fluessiger Nahrung wie Nektar ist, um seinen Energiebedarf zu decken. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen in den Daten vorliegen, ist davon auszugehen, dass er als Falter verschiedene Bluetenpflanzen besucht. Die Raupe hingegen hat eine voellig andere Lebensweise und ernaehrt sich mit beiessenden Mundwerkzeugen von pflanzlichem Gewebe. Als Biologe rate ich dir, den Garten moeglichst naturbelassen zu gestalten, um die biologische Vielfalt zu unterstuetzen. Heimische Wildpflanzen sind die wichtigste Nahrungsgrundlage fuer Insekten dieser Art. Das Belassen von ungenutzten Ecken mit Wildwuchs hilft den Larven, einen geschuetzten Ort fuer ihre Entwicklung zu finden. Auf chemische Hilfsmittel solltest du unbedingt verzichten, um die empfindlichen Tiere nicht zu gefaehrden. Es ist eine Freude, diesen Gebirgsbewohner im eigenen Umfeld beobachten zu koennen.
Fuer diese Art liegen in der Datenbank aktuell keine spezifischen kalendarischen Daten zu den Entwicklungsstadien oder saisonalen Zeitraeumen vor.
Dieses Tier ist fuer Menschen und Haustiere absolut harmlos. Da viele Mohrenfalter-Arten aufgrund des schwindenden Lebensraums empfindlich reagieren, solltest du ihn lediglich beobachten und nicht stoeren. Eine Verwechslung mit aehnlichen Arten ist moeglich, beeintraechtigt aber nicht die Ungefaehrlichkeit.
Der Marmorierte Mohrenfalter (*Erebia montanus*) gehoert zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist ein heimischer Bewohner der Bergregionen in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Kennzeichnend ist die Fluegelspannweite von etwa 35 bis 45 Millimetern und die charakteristische Marmorierung der Hinterfluegelunterseite. Diese Tarnung schuetzt ihn hervorragend vor Fressfeinden, wenn er mit zusammengeklappten Fluegeln an Felsen ruht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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Stand: 25.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.