Bild folgtKI-generierte IllustrationErebia tyndarus
Auch bekannt als: Schweizer Schillernder Mohrenfalter
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Auffällig ist der Schillernde Mohrenfalter (*Erebia tyndarus*) durch den seidigen, oft metallisch wirkenden Glanz auf seinen dunklen Flügeloberseiten. Du erkennst den Falter an diesem typischen Schimmer, der ihn von vielen Verwandten unterscheidet. Während die Raupen dieses Schmetterlings (Lepidoptera) an Gräsern fressen, suchen die erwachsenen Falter verschiedene Blüten auf. Zu den wichtigen Futterpflanzen der Raupen gehören der Rot-Schwingel (*Festuca rubra*) und verschiedene Rispengräser wie das Alpen-Rispengras (*Poa alpina*) oder das Einjährige Rispengras (*Poa annua*). Auch das Schaf-Schwingel (*Festuca ovina*) und das Wiesen-Rispengras (*Poa pratensis*) dienen dem Nachwuchs als Nahrungsgrundlage. Der Falter selbst besucht gerne das Scharfe Berufkraut (*Erigeron acris subsp. acris*) und die Hügel-Schafgarbe (*Achillea millefolium var. collina*), um Nektar zu trinken. In deinem Garten kannst du die Art unterstützen, indem du Bereiche mit Borstgras (*Nardus stricta*) oder den genannten Schwingel-Arten ungestört lässt. Ein naturnaher Garten mit mageren Grasflächen bietet den Tieren einen wertvollen Rückzugsort.
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Für diese Art liegen in der aktuellen Datenbasis keine spezifischen Zeitangaben zum Jahreszyklus vor.
Dieser Falter ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keine Giftstoffe. Da er sehr spezifische Lebensräume bewohnt, gilt er in vielen Regionen als gefährdet und sollte in seinem Bestand nicht gestört werden.
Der Schillernde Mohrenfalter (*Erebia tyndarus*) gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Diese Schmetterlinge (Lepidoptera) sind in den Hochlagen von Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Typisch für die Gattung (Zusammenfassung nächstverwandter Arten) ist die dunkle Grundfärbung mit seidigem Glanz. Die Art ist eng an alpine (hochgebirgige) und subalpine (unter der Baumgrenze gelegene) Rasengesellschaften gebunden. Eine genaue Bestimmung erfordert oft den Vergleich kleinster Flügelmerkmale durch Experten.
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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