Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Apidae
5
Pflanzen
besucht
7
Interaktionen
dokumentiert
An den extrem langen Fühlern der Männchen, die fast die gesamte Körperlänge erreichen, lässt sich Eucera curvitarsis sofort erkennen. Die Weibchen wirken hingegen kompakter und ähneln mit ihrer gelb-braunen Behaarung kleinen Hummeln. Diese Wildbiene bringt nur eine Generation pro Jahr hervor. Ihre Eier legt sie in selbst gegrabenen Gängen im Erdboden ab, bevorzugt an sonnigen Stellen mit lückiger Vegetation. Als spezialisierte Art benötigt sie unbedingt Schmetterlingsblütler (Fabaceae – Pflanzen mit flügelartigen Blütenblättern) als Futterquelle. Du solltest in Deinem Garten heimische Arten wie die Frühlings-Platterbse oder die Zaun-Wicke fördern. Die Larven ernähren sich im Nest von einem Vorrat aus Pollen und Nektar. Nach der Verpuppung im Spätsommer bleibt das Tier als fertiges Insekt in der unterirdischen Zelle. Dort überwintert es im Zustand der Diapause (Entwicklungsruhe), bis die Frühlingssonne den Boden erwärmt. Du hilfst der Biene, wenn Du Bodenstellen unversiegelt lässt und keine chemischen Spritzmittel nutzt.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Eucera curvitarsis steht unter Naturschutz und darf nicht gestört werden. Die Tiere sind extrem friedfertig und zeigen keinerlei Aggression gegenüber Menschen. Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher.
Die Art gehört zur Familie der Echten Bienen (Apidae) und ist ein typischer Vertreter der wärmeliebenden Langhornbienen. Sie ist in Mitteleuropa verbreitet, jedoch durch den Verlust von Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) seltener geworden. Wissenschaftlich bedeutend ist ihre Oligolegie, also die fachliche Spezialisierung auf eine einzige Pflanzenfamilie, die Schmetterlingsblütler. Für den Gartenbeobachter sind die markanten Fühler der Männchen das sicherste Merkmal zur Bestimmung der Gattung.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →