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Salvia fruticosa
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Auch bekannt als: Dreilappiger Salbei, Griechischer Salbei
37
Arten
interagieren
412
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem faellt der Griechische Salbei (Salvia fruticosa) durch seine silbrig-behaarten, oft dreiteiligen Blätter und die hellvioletten Lippenblüten auf. In deinem Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er bereits im April und Mai blüht und damit das Nahrungsangebot in der frühen Jahreshälfte sichert. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lockt sein intensiver Duft zahlreiche fliegende Gäste in dein Beet. Wenn du einen trockenen, warmen Platz erübrigen kannst, wird er dir jahrelang Freude bereiten. Du kannst ihn wunderbar als strukturbildendes Element in sonnigen Beeten einsetzen.
Frühe Blütenpracht ab April: Der robuste Salbei für sonnige Magerstandorte.
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Mit seiner Blütezeit im April und Mai füllt der Griechische Salbei eine wichtige ökologische Nische im Frühjahr. Während viele andere Stauden erst später im Jahr Nahrung bieten, stehen seine nektarreichen Blüten bereits zeitig zur Verfügung. Da er in Österreich zum heimischen Artenspektrum gehört, ist er ein fester Bestandteil der regionalen Ökosysteme. Der Aufbau der Blüte erfordert kräftige Bestäuber, die den Klappmechanismus der Staubblätter auslösen können. Auch wenn keine quantitativen Nektardaten vorliegen, ist der Wert für die Frühjahrsgeneration der Insekten durch die frühe Blütezeit unbestritten. Im Winter dienen die verholzten Zweige zudem als schützende Struktur für überwinternde Gliedertiere.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du darauf achten solltest, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Eine Verwechslung mit giftigen heimischen Pflanzen ist aufgrund des typischen Salbeidufts und der spezifischen Blattform unwahrscheinlich. Dennoch sollte der Griechische Salbei im Garten so platziert werden, dass er nicht unmittelbar als Spielobjekt für Kleinkinder dient.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Griechische Salbei (Salvia fruticosa) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sein natürliches Verbreitungsgebiet in unserer Region liegt in Österreich, wo er bevorzugt an sonnenexponierten Stellen wächst. Er unterscheidet sich von seinem bekannteren Verwandten, dem Gartensalbei, durch seine meist dreiteilig gelappten Blätter und einen deutlich kräftigeren, strauchartigen Wuchs. Die Pflanze verholzt im unteren Bereich und bildet einen kompakten Busch, der Trockenheit hervorragend toleriert. Seine Lippenblüten sind morphologisch (strukturell) perfekt an die Bestäubung durch größere Insekten angepasst.
30 Arten interagieren mit dieser Pflanze
7 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.