Bild folgtKI-generierte IllustrationEumedonia eumedon
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Auffällig ist beim Storchschnabelbläuling die schlichte, dunkelbraune Oberseite der Flügel, die bei Sonnenlicht einen sanften Glanz zeigen kann. Als Schmetterling (Lepidoptera) aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) ist er ein interessanter Gast in naturnahen Gärten. Du kannst den Falter vor allem im Hochsommer beobachten, wenn er aktiv auf Nahrungssuche geht. Er unterscheidet sich deutlich von seiner Raupe, die eine ganz andere Lebensweise führt und spezialisierte Nahrung benötigt. Zu seinen bevorzugten Nektarquellen gehören der Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) und der Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum). Ebenso besucht er gerne den Blutweiderich (Lythrum salicaria) und die Kugelige Teufelskralle (Phyteuma orbiculare). Wenn du diesen Falter in deinem Garten unterstützen möchtest, solltest du diese Wildpflanzen gezielt wachsen lassen. Da er nur im Juli als Falter in Erscheinung tritt, ist das Angebot an passenden Blüten in diesem Zeitraum entscheidend. Er ist ein friedlicher Mitbewohner, der keine Kulturpflanzen schädigt. Ein Verzicht auf chemische Mittel hilft ihm, in deiner grünen Oase zu überleben. Sein Vorkommen zeigt dir, dass dein Garten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Artenvielfalt leistet. In der Ruhephase am Abend sitzt er oft mit geschlossenen Flügeln an Halmen.
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Der Storchschnabelbläuling ist für Menschen, Haustiere und Gartenpflanzen vollkommen harmlos. Er gilt als spezialisierter Zeigerorganismus (Art, die spezifische Lebensraumqualitäten anzeigt) für ökologisch wertvolle Flächen. Es besteht keine Gefahr von Fraßschäden an Nutzpflanzen oder Ziergewächsen.
Der Storchschnabelbläuling (Eumedonia eumedon) gehört zur Familie der Bläulinge innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und eng an das Vorkommen von Storchschnabel-Arten gebunden. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 26 bis 30 Millimetern. Auffällig ist ihre meist braune Grundfärbung, die sie von den bekannteren himmelblauen Verwandten unterscheidet. Er besiedelt vorzugsweise Standorte wie Feuchtwiesen oder lichte Waldränder.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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