
Euphorbia cyparissias x esula
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An ihren fein nadelartigen Blättern und den markanten gelb-grünen Scheindolden (blütenähnliche Blütenstände) lässt sich diese Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias x esula) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Funktion als robuster Strukturgeber, der besonders an sonnigen Plätzen überzeugt. Für dich als Gärtner ist sie eine dankbare Wahl, da sie auch mit trockeneren Phasen gut zurechtkommt. Achte lediglich auf einen Platz, der ihrer Wuchskraft ausreichend Raum bietet. So leistest du ohne großen Aufwand einen Beitrag zum regionalen Artenschutz.
Heimische Kraft für Sonnenplätze: Robust, ausdauernd und typisch österreichisch.
Diese Wolfsmilch ist in Österreich heimisch und damit ein wertvoller Baustein für das lokale Ökosystem. Da sie als Hybride zwischen zwei etablierten Arten steht, bietet sie eine verlässliche Struktur für die heimische Flora. Nach aktuellen Daten liegen für diese spezifische Kreuzung zwar keine Einzelnachweise über spezialisierte Insektenbesuche vor, doch als heimische Pflanze ist sie fest in das regionale Nahrungsnetz eingebunden. Sie trägt zur Stabilität der Pflanzengesellschaft an sonnigen Standorten bei. Ihre Anwesenheit im Garten fördert die floristische Vielfalt, was indirekt vielen Bewohnern deines Gartens zugutekommt.
Achtung, die Pflanze ist nicht kindersicher. Wie alle Wolfsmilchgewächse enthält sie einen weißen Milchsaft, der bei Kontakt mit der Haut oder den Augen starke Reizungen auslöst. Bei Verzehr von Pflanzenteilen besteht Vergiftungsgefahr. Trage im Umgang mit ihr stets Handschuhe und sorge dafür, dass Kinder nicht mit dem Saft in Berührung kommen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,19 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Pflanze ist eine natürliche Hybride aus der Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) und der Esels-Wolfsmilch (Euphorbia esula) innerhalb der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae). In unserer Region ist sie als heimische Art in Österreich verbreitet und besiedelt dort typischerweise sonnige, oft eher trockene Standorte. Morphologisch vereint sie Merkmale beider Elternarten, was sich oft in einer Wuchshöhe und Blattbreite zeigt, die zwischen den Ausgangsarten liegt. Wie alle Vertreter ihrer Gattung führt sie einen weißen Milchsaft in ihren Stängeln.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1913411171
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.