Bild folgtKI-generierte IllustrationEuphorbia flavicoma
Auch bekannt als: Euphorbia flavicoma
8
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend gelben Hochblättern (Blattorganen direkt unter den Blüten) lässt sich Euphorbia flavicoma sofort erkennen. Da sie bereits im Mai blüht, stellt sie in dieser Phase eine wichtige Ressource für die lokale Insektenwelt dar. Du kannst sie hervorragend nutzen, um sonnige Standorte dauerhaft und pflegeleicht zu begrünen. Wenn du gezielt die regionale Flora fördern möchtest, triffst du mit dieser Art eine hervorragende Wahl für dein Beet.
Gelbe Leuchtkraft für Trockenstellen: Heimische Vielfalt aus Österreich.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Wolfsmilch im Mai eine wichtige Anlaufstelle für fliegende Insekten. Da sie in Österreich heimisch ist, unterstützt sie die biologische Vielfalt auf regionaler Ebene. Die Pflanze besetzt ökologische Nischen an trockenen Standorten, die für viele andere Arten zu extrem sind. Quantitative Daten zu spezifischen Raupen- oder Vogelarten liegen für diese spezielle Art derzeit nicht vor. Dennoch trägt sie durch ihre Blütezeit zur Stabilisierung des Nahrungsnetzes im Frühjahr bei und fördert als standortgerechte Art die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) deines Gartens gegenüber Trockenperioden.
Vorsicht: Die Pflanze ist nicht kindersicher. Wie alle Wolfsmilchgewächse enthält sie einen ätzenden Milchsaft (Pflanzensaft), der bei Kontakt starke Hautreizungen oder Augenentzündungen hervorrufen kann. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit ungiftigen Speisepflanzen, dennoch solltest du bei allen Pflegearbeiten unbedingt Handschuhe tragen und Kinder sowie Haustiere fernhalten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.16 m
Wähle für diese Pflanze einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher trocken sein, da sie empfindlich auf Staunässe (stehendes Wasser) reagiert.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte beim Einsetzen darauf, dass der Boden offen und frostfrei ist.
Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da sie an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Im Spätsommer kannst du verblühte Triebe zurückschneiden, um die Pflanze kompakt zu halten.
Da die Pflanze nicht kindersicher ist, sollte sie nicht in Reichweite von Spielflächen stehen.
Eine Vermehrung ist durch Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr möglich.
Gute Partnerin: Das Zittergras (Briza media) - beide teilen die Vorliebe für trockene Standorte und ergänzen sich optisch durch ihre unterschiedlichen Wuchsformen.
Auch der Wiesensalbei (Salvia pratensis) passt ökologisch hervorragend, da er ähnliche Ansprüche an den Boden stellt.
Euphorbia flavicoma gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). In unserer Region ist sie primär in Österreich heimisch, wo sie trockene, warme Standorte besiedelt. Charakteristisch für die Pflanze ist der weiße Milchsaft (ein klebriger Saft im Inneren) und die Ausbildung von Scheinblüten, die von intensiv gefärbten Blättern umgeben sind. Sie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht eine moderate Wuchshöhe, die sie ideal für den Vordergrund von Beeten macht.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →