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Eurydema rotundicollis (Dohrn, 1860)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Blauschwarze Gemüsewanze zeichnet sich durch ihre charakteristische dunkle Färbung aus, die ihr den Namen verleiht. Als Vertreter der Insekten gehört sie zur Ordnung der Hemiptera, den Schnabelkerfen, bei denen die Mundwerkzeuge zu einem stechend-saugenden Rüssel umgebildet sind. Diese Wanzenart ernährt sich primär durch das Saugen an Pflanzensäften, wobei sie auf eine Vielzahl von Gewächsen angewiesen ist. In der ökologischen Nische deines Gartens nimmt sie eine spezifische Rolle innerhalb der Insektengemeinschaft ein. Da die Art in Deutschland als extrem selten eingestuft ist, stellt ihr Vorkommen eine Besonderheit dar. Um ihr einen Lebensraum zu bieten, ist ein naturnaher Garten mit vielfältigen Strukturen hilfreich. Der Verzicht auf chemische Pestizide ist dabei eine grundlegende Voraussetzung für den Erhalt der Artenvielfalt. Belasse zudem Totholz und Laubschichten in abgelegenen Ecken, da diese als notwendige Verstecke dienen. Eine strukturreiche Umgebung unterstützt nicht nur diese seltene Art, sondern fördert das ökologische Gleichgewicht auf deiner Fläche.
Die Datenlage zur spezifischen Phänologie dieser extrem seltenen Art ist begrenzt. Wie bei verwandten Arten ist jedoch von einer Aktivitätsphase in den wärmeren Monaten auszugehen, gefolgt von einer Überwinterung als adultes Tier in geschützten Strukturen.
Die Blauschwarze Gemüsewanze ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Da sie in Deutschland als extrem selten gilt, ist sie als schützenswerter Teil der Biodiversität zu betrachten und nicht als Schädling einzustufen.
Die Blauschwarze Gemüsewanze Eurydema rotundicollis gehört zur Familie der Pentatomidae, den Baumwanzen. Sie ist innerhalb der Ordnung der Hemiptera, der Schnabelkerfe, eingeordnet. In Deutschland ist die Art als extrem selten gelistet und unterliegt daher einer besonderen Beobachtung. Die Lebensweise ist an spezifische klimatische Bedingungen angepasst, wobei sie als Insekt eine wichtige Komponente der heimischen Fauna darstellt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.