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Drymocallis rupestris
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Auch bekannt als: Felsen-Fingerkraut
13
Arten
interagieren
13
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Steinfingerkraut durch seine schneeweißen, schalenförmigen Blüten mit der leuchtend gelben Mitte auf, die über den gefiederten, grün behaarten Blättern thronen. Diese seltene Wildpflanze ist ein wahrer Überlebenskünstler für trockene Gartenbereiche und ökologisch hochgradig wertvoll. Für den bedrohten Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und den Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) ist sie eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Da die Art auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen direkten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen Steingarten hast, ist diese Pflanze genau das Richtige für dich.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Steinfingerkraut eine Schlüsselpflanze für hochspezialisierte Falter. Besonders die Gattungen der Würfel-Dickkopffalter wie Spialia rosae, Spialia orbifer und Muschampia tessellum fliegen die Blüten gezielt an. Auch seltenere Arten wie der Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris), Boloria frigga und Boloria freija nutzen das Nektarangebot. Neben den Schmetterlingen profitiert die Honigbiene (Apis mellifera) von der Blütezeit zwischen Mai und Juli. Da die Pflanze Mykorrhiza-Verbindungen eingeht, fördert sie zudem ein gesundes Bodenleben und die Vernetzung mikrobieller Gemeinschaften im Gartenboden.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden sollte. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, da die Blüten und Blätter sehr charakteristisch für die Gruppe der Fingerkräuter sind. Achte darauf, dass die Pflanze nicht verzehrt wird.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,37 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Steinfingerkraut (Drymocallis rupestris) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich indigen (einheimisch). Es wächst bevorzugt an sonnigen Felsen oder in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Morphologisch zeichnet es sich durch seine aufrechten, oft rötlich gefärbten Stängel und die drüsige Behaarung aus. In der Natur ist die Art selten geworden und wird auf der Roten Liste mit dem Status 3 (gefährdet) geführt.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.