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Fourraea alpina
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Auch bekannt als: Brassica alpina
Unverwechselbar ist die Wenigblütige Kohlkresse an ihrem zarten Wuchs und den schlichten, weißen Blüten, die typisch für die Familie der Kreuzblütengewächse sind. Als heimische Art, die auf der Vorwarnliste (V) der gefährdeten Arten steht, ist sie eine echte Bereicherung für deinen Garten, wenn du Wert auf den Erhalt der biologischen Vielfalt legst. Da sie schattige Plätze bevorzugt, füllt sie ökologische Nischen unter Gehölzen, in denen viele andere Pflanzen kaum gedeihen. Mit ihrer Ansiedlung bietest du einer selten gewordenen Pflanze einen geschützten Rückzugsort. Wenn du ihr einen kalkhaltigen, ruhigen Platz im Schatten gönnst, machst du bei dieser anspruchslosen Art alles richtig.
Schattenliebende Seltenheit: Schütze eine gefährdete Art in deinem Garten.
Die ökologische Bedeutung dieser Pflanze ergibt sich vor allem aus ihrem Status auf der Vorwarnliste (V). Nach aktuellen Bestandsdaten gilt sie in vielen Regionen als gefährdet, weshalb jeder Gartenstandort zur genetischen Sicherung der Art beiträgt. Da sie mäßig warme, schattige Bereiche bevorzugt, unterstützt sie das Mikroklima in Waldgartenbereichen. Als heimische Wildpflanze dient sie im natürlichen Kreislauf der Stabilisierung des Ökosystems. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, sind Kreuzblütler grundsätzlich wichtige Anlaufstellen für die heimische Insektenwelt, die sich auf solche Nischen spezialisiert hat.
Die Wenigblütige Kohlkresse wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen dokumentiert sind, solltest du sie vorsichtshalber nicht in die direkten Spielbereiche kleiner Kinder pflanzen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs größerer Mengen kannst du dich zur Sicherheit beim Giftnotruf unter 0228 19 240 informieren.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Die Wenigblütige Kohlkresse (Fourraea alpina) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und zur Ordnung der Kreuzblütlerartigen (Brassicales). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt natürlicherweise schattige, mäßig warme Standorte in Wäldern oder an Waldrändern. Als Indigen (einheimische Art) ist sie perfekt an unser Klima angepasst, gilt jedoch aufgrund schwindender Lebensräume bereits als gefährdet. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre glatten Blätter und die charakteristischen Schotenfrüchte aus, die sich nach der Blüte entwickeln.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.