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Familie: Gadidae
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Der Atlantische Kabeljau, auch Dorsch genannt, gehört zur Familie der Gadidae, den dorschartigen Fischen. Als Gartenbesitzer wirst du ihn natürlich nicht in deinen Beeten antreffen, da er ein reiner Meeresbewohner ist. Dennoch ist er für uns Biologen ein faszinierendes Studienobjekt. Er zeichnet sich durch seinen markanten Unterkiefer aus, der einen Bartfaden trägt – ein Sinnesorgan, mit dem er am Meeresboden nach Nahrung tastet. Sein Körperbau ist ausgesprochen strömungsgünstig, was ihn zu einem agilen Jäger in den kalten Gewässern des Nordatlantiks macht. Interessanterweise wandern viele Kabeljau-Bestände über weite Strecken zwischen ihren Laichplätzen und den Nahrungsgründen, ein Verhalten, das als Migration bezeichnet wird.
Der Lebenszyklus des Kabeljaus ist eng an saisonale Zyklen gebunden. Im Winter und zeitigen Frühjahr ziehen die adulten, also geschlechtsreifen Individuen, zu ihren Laichplätzen. Die Eiablage findet im freien Wasser statt, wobei die befruchteten Eier pelagisch, also im freien Wasser schwebend, verdriften. Während der Sommermonate fressen sich die Jungfische in produktionsstarken Küstengewässern Fettreserven an, bevor sie mit sinkenden Temperaturen wieder in tiefere oder kühlere Bereiche abwandern.
Da der Kabeljau keine heimische Art unserer Gärten ist, gibt es im direkten ökologischen Kontext keine Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Achte jedoch beim Einkauf von Fisch auf die Herkunft. Wähle Produkte aus nachhaltig zertifizierten Fischereien, die den Beifang – das versehentliche Mitfangen nicht zielgerichteter Arten – minimieren, um die marinen Ökosysteme zu entlasten.
Gadus morhua gehört zur Klasse der Strahlenflosser (Actinopterygii). Die Art ist an ein Leben in Habitaten – also den natürlichen Lebensräumen – mit Temperaturen zwischen null und etwa zehn Grad Celsius angepasst. Ein wichtiges Merkmal ist die drei geteilten Rückenflossen und die zwei Afterflossen. Der Kabeljau ist ein opportunistischer Allesfresser, der sich je nach Lebensphase von Kleinkrebsen bis hin zu kleineren Fischen wie Heringen ernährt. Seine Bestandsdichte wird stark durch die Wassertemperatur und den Salzgehalt reguliert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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Stand: 16.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.