Bild folgtKI-generierte IllustrationGalium lucidum
Auch bekannt als: Glänzendes Wiesen-Labkraut, Glanz-Labkraut
27
Arten
interagieren
86
Interaktionen
dokumentiert
An ihren schmalen, auffällig glänzenden Blättern lässt sich das Glänzende Wiesen-Labkraut (Galium lucidum) sofort erkennen. In deinem Garten ist diese heimische Art eine echte Problemlöserin für schwierige, trockene Stellen, an denen viele andere Pflanzen aufgeben würden. Da sie 0,5 m hoch wächst und sonnige Magerstandorte bevorzugt, fügt sie sich perfekt in Steingärten oder trockene Wiesenränder ein. Du förderst mit ihr gezielt die Artenvielfalt auf kalkhaltigen Böden und schaffst einen Lebensraum für spezialisierte Bewohner trockenwarmer Biotope. Wenn du einen pflegeleichten Spezialisten suchst, der mit Hitze spielend fertig wird, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Der 0,5 m hohe Trockenkünstler: Glänzendes Labkraut für sonnige Magerstandorte.
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Dieses Labkraut übernimmt eine wichtige Rolle in trockenen Ökosystemen, da es auch auf kargen Böden gedeiht. Seine Blütezeit von Juni bis August füllt eine wichtige Lücke im Hochsommer, wenn viele andere Wiesenpflanzen bereits verblüht sind. Die leichten Samen (Diasporen) wiegen nur 0,71 mg und können so über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden, was die Besiedlung neuer Lebensräume ermöglicht. Als Schwachzehrer trägt es dazu bei, dass die Artenvielfalt auf Magerstandorten erhalten bleibt, indem es keine dominanten, nährstoffliebenden Arten verdrängt. Damit ist es ein Baustein für stabile, hitzeresistente Pflanzengemeinschaften.
Da das Glänzende Wiesen-Labkraut in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du in Gärten mit kleinen Kindern aufmerksam sein und den Verzehr von Pflanzenteilen verhindern. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder Vergiftung kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Die Pflanze ist für den rein dekorativen Einsatz im Naturgarten vorgesehen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.386 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), der über den Tag viel direkte Sonne erhält.
Boden: Der Untergrund sollte unbedingt mager (nährstoffarm) und gut durchlässig sein.
Feuchtigkeit: Halte die Pflanze eher trocken; sie ist an Wassermangel angepasst und verträgt keine Staunässe.
Kalkgehalt: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden, um den natürlichen Ansprüchen gerecht zu werden.
Pflanzzeit: Setze das Labkraut im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wuchs: Plane mit einer Endhöhe von 0,5 m ein, damit die Pflanze nicht von größeren Nachbarn überdeckt wird.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass die Triebe im Winter für die Strukturruhe stehen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über ihre 0,71 mg leichten Samen (Diasporen) eigenständig durch den Wind.
Gute Partnerin: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er hat ähnliche Ansprüche an Kalk und Sonne und ergänzt das Labkraut optisch hervorragend.
Das Glänzende Wiesen-Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Böschungen. Botanisch zeichnet es sich durch seinen krautigen, nicht verholzten Wuchs und die charakteristischen, breitblättrigen Blattquirlen aus. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,5 m gehört es zu den mittelhohen Wiesenbewohnern. Die Pflanze ist an kalkhaltige (basische) Böden angepasst und gilt als typischer Wärmeliebhaber.
3 Videos zu Glänzendes Wiesen-Labkraut



26 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →