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Galium rivale
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Auch bekannt als: Galium rivale
An den charakteristischen Blattquirlen – also Blättern, die wie die Speichen eines Rades in Gruppen um den Stängel angeordnet sind – lässt sich das Bach-Labkraut (Galium rivale) sofort erkennen. Als spezialisierte Pflanze für feuchte Standorte schließt es eine wertvolle ökologische Lücke in deinem Garten, wo andere Stauden oft unter Staunässe leiden. Durch seine Vorliebe für nasse Böden stabilisiert es Uferzonen und bietet Schutz für Lebewesen in Feuchtbiotopen. Da es in Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen lebt, fördert es die Bodengesundheit an schwierigen Stellen. Hol dir diesen robusten Spezialisten, wenn du eine feuchte Ecke im Halbschatten ökologisch aufwerten möchtest.
Ein robuster Spezialist für nasse Füße: Ideal für Teichränder und Bachläufe.
In deinem Garten übernimmt das Bach-Labkraut eine wichtige Funktion in der Ufervegetation. Durch seine arbuskuläre Mykorrhiza (Pilzsymbiose) trägt es zur Vitalität des Bodenlebens bei und verbessert die Nährstoffdynamik in nassen Zonen. In den Monaten Juni und Juli bietet es Struktur und Deckung in der Krautschicht, was besonders für Amphibien und andere feuchtigkeitsliebende Kleintiere von Bedeutung ist. Da es sich um eine heimische Art handelt, ist es perfekt an die hiesigen Klimabedingungen in Deutschland und Österreich angepasst und fördert die natürliche Diversität am Wasser oder in feuchten Senken.
Das Bach-Labkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze nicht in direkter Reichweite von Kleinkindern zu pflanzen und nach Pflegearbeiten die Hände zu waschen. Achte darauf, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Das Bach-Labkraut gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae) und ist in Deutschland und Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Uferbereiche und feuchte Hochstaudenfluren (Pflanzengesellschaften an nährstoffreichen, nassen Standorten). Die Pflanze zeichnet sich durch einen vierkantigen Stängel und eine kletternde oder niederliegende Wuchsform aus. Eine Besonderheit ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose, die der Pflanze hilft, auch unter wassergesättigten Bodenbedingungen Nährstoffe effizient aufzunehmen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.