
Galium sylvaticum
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Auch bekannt als: Waldlabkraut, Wald-Labkraut, Gewöhnliches Wald-Labkraut
An seinen wolkenartigen, weißen Blütenständen und den typischen Blattquirlen (kreisförmig angeordnete Blätter) lässt sich das Wald-Labkraut sofort erkennen. Als heimische Art ist es ein wertvoller Bestandteil für die Artenvielfalt in schattigen Gartenbereichen, wo es stabilisierend auf das Kleinklima wirkt. Da es an unsere Wälder angepasst ist, kommt es hervorragend mit Lichtmangel unter Bäumen zurecht. Mit dieser Pflanze förderst du die natürliche Dynamik in deinem Garten. Du wirst sehen, wie pflegeleicht ein echtes Stück Natur sein kann.
Filigraner Schattenkünstler: Heimische Eleganz für kühle Gartenecken.
Das Wald-Labkraut fungiert als wichtiger Baustein im Netzwerk eines naturnahen Gartens. Da es sich um eine indigene (ursprünglich einheimische) Art handelt, bietet es Lebensraum für die spezialisierte Bodenfauna unserer Region. Besonders wertvoll ist die Symbiose mit Wurzelpilzen, welche die Bodenstruktur verbessert und den Nährstoffkreislauf unterstützt. Durch seinen lockeren Wuchs schafft es wichtige Versteckmöglichkeiten für kleine Gartenbewohner in der Krautschicht (bodennahe Pflanzenzone). So leistet es einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz unter Gehölzen.
Vorsicht ist bei Kindern und Haustieren geboten, da die Pflanze in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr sollte daher vermieden werden. Eine Verwechslung mit giftigen Waldpflanzen ist bei genauer Betrachtung der charakteristischen Blattquirle und der weißen Blütenwolken jedoch kaum möglich.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,608 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Für das Wald-Labkraut solltest du einen Platz wählen, der im Schatten liegt und wenig direkte Sonne abbekommt.
Das Wald-Labkraut (Galium sylvaticum) zählt zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt schattige Standorte in Laubmischwäldern. Ein markantes Merkmal ist der vierkantige Stängel, der typisch für viele Labkräuter ist. Die Pflanze bildet lockere Bestände und nutzt die Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Wurzel), genauer die AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), zur effizienten Nährstoffaufnahme auf normalen Gartenböden.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Peter Oetelshofen / Adobe Stock / AdobeStock_755061932
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.