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Noccaea caerulescens subsp. calaminaris
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Auch bekannt als: Galmei-Täschelkraut, Galmei-Hellerkraut
An ihren dichten Trauben kleiner, weißer bis zartvioletter Blüten und den charakteristischen, flachen Schötchen lässt sich das Galopp-Täschelkraut (Noccaea caerulescens subsp. calaminaris) sofort erkennen. Diese botanische Kostbarkeit ist eine absolute Spezialistin für Böden mit natürlichem Schwermetallgehalt. Als heimischer Kreuzblütler (Pflanze mit vier kreuzweise angeordneten Blütenblättern) bereichert sie die Artenvielfalt in deinem Garten um eine seltene ökologische Nische. Wenn du einen sonnigen, eher mageren Standort hast, gibst du dieser bedrohten Unterart ein sicheres Zuhause. Du wirst staunen, wie zäh und anpassungsfähig diese kleine Überlebenskünstlerin ist.
Die Überlebenskünstlerin: Seltene Spezialistin für sonnige Metall-Standorte.
Das Galopp-Täschelkraut übernimmt eine wichtige Funktion als Spezialist in seltenen Lebensräumen. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, liegt der ökologische Wert vor allem in der Erhaltung dieser seltenen Unterart und der Bereitstellung von Nektar für die lokale Insektenwelt. Seine herausragende Eigenschaft als Metallophyt (Schwermetallpflanze) ermöglicht es ihm, an Standorten zu überleben, die für andere Pflanzen toxisch sind. Im Winter dienen die verbliebenen Samen als kleine, aber wichtige Futterquelle für verschiedene Standvögel. In deinem Garten unterstützt du mit dieser Pflanze ein hochspezialisiertes Glied unserer heimischen Flora.
Das Galopp-Täschelkraut gilt als nicht kindersicher. Da es als Metallophyt (Schwermetallpflanze) Giftstoffe wie Zink oder Cadmium aus dem Boden aufnimmt und speichert, dürfen keine Pflanzenteile verzehrt werden. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Das Galopp-Täschelkraut, oft auch Galmei-Hellerkraut genannt, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt dort vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) auf schwermetallhaltigen Böden. Eine morphologische Besonderheit sind die herzförmigen, stängelumfassenden Blätter und die Fähigkeit zur Phytoremediation (Bodenreinigung durch Schadstoffaufnahme). Als Metallophyt (Schwermetallpflanze) reichert es Zink und Cadmium in seinen oberirdischen Teilen an, was ihm einen evolutionären Vorteil gegenüber konkurrenzstärkeren Arten verschafft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.