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Genista sagittalis
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Auch bekannt als: Genista sagittalis
4
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Mit seinen flach geflügelten, grünen Trieben fällt der Flügel-Ginster (Genista sagittalis) sofort auf. Er wirkt fast blattlos, da seine markanten Zweige die Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht) übernehmen. Diese heimische Art steht bereits auf der Vorwarnliste der Roten Liste und ist somit ein echter Gewinn für den Artenschutz in deinem Garten. Er dient als lebensnotwendige Futterpflanze für seltene Falter wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder Schmetterlinge der Gattung Polyommatus. Wenn du einen sonnigen Platz mit kargem Boden hast, zeigst du mit dieser Wahl echtes Gespür für ökologische Nischen.
Seltener Überlebenskünstler: Die gelbe Tankstelle für bedrohte Schmetterlinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Flügel-Ginster eine Schlüsselpflanze für spezialisierte Schmetterlinge. Er bietet Nektar und Lebensraum für Arten wie Polyommatus fulgens, Polyommatus humedasae und den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma). Auch die Steinhummel (Bombus lapidarius) gehört zu den regelmäßigen Besuchern der gelben Blüten. Da die Art auf der Vorwarnliste (V) geführt wird, leistest du mit der Ansiedlung einen direkten Beitrag zum Erhalt der regionalen Biodiversität. Im Winter bieten die verholzten Strukturen Schutz für kleine Insekten.
Achtung, der Flügel-Ginster ist nicht kindersicher. Wie viele Ginsterarten ist er in allen Pflanzenteilen giftig und sollte daher nicht in der Nähe von Spielflächen für Kinder oder Haustiere gepflanzt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,189 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Flügel-Ginster ist ein Vertreter der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz indigen (ursprünglich heimisch). Er wächst als niedriger, niederliegender Strauch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Wälder. Botanisch einzigartig sind seine flächig verbreiterten Stängel, während die eigentlichen Blätter meist früh abfallen. Er geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) ein, die seine Nährstoffaufnahme auf mageren Standorten optimieren.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.