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Glyceria fluitans
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Mit seinen flach auf der Wasseroberfläche liegenden Halmen erkennst du den Flutenden Schwaden sofort an seinem charakteristischen Wuchsbild. Dieses heimische Gras erreicht eine präzise Höhe von 0,57 m und ist ein unverzichtbarer Baustein für jeden naturnahen Gartenteich oder feuchte Senken. Da es sich um eine indigene (einheimische) Art handelt, bietet es wertvollen Lebensraum und Struktur für die Fauna in Uferzonen. Die Pflanze ist ideal, um Übergangsbereiche ökologisch aufzuwerten und den Boden zu festigen. Wenn du einen nassen Standort im Garten hast, an dem andere Pflanzen aufgeben, ist dieses Gras die richtige Wahl für dich.
Heimisches Sumpfgras: Perfekter 0,57 m hoher Uferschutz für deinen Gartenteich.
Nach aktuellen ökologischen Daten fungiert der Flutende Schwaden als wichtiger Strukturgeber in Feuchtbiotopen. Seine breiten Blätter bieten Versteckmöglichkeiten für Amphibien und Ruheplätze für Libellen. Die Ausbreitung der Art erfolgt über leichte Samen (Diasporen), die durch Wind oder Wasser über weite Strecken transportiert werden können. Obwohl keine spezifischen Bestäubungsdaten für Insekten vorliegen, ist das Gras als Teil der heimischen Ufervegetation essenziell für das mikroklimatische Gleichgewicht am Wasser. Durch die Mykorrhizierung (Symbiose mit Bodenpilzen) trägt es zudem zur Stabilität des Bodenökosystems bei.
Bitte beachte, dass der Flutende Schwaden als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Blattränder können, wie bei vielen Gräsern, scharfkantig sein und bei unvorsichtigem Kontakt zu kleinen Schnittwunden führen. Es ist ratsam, die Pflanze an Stellen zu setzen, die nicht direkt als Spielfläche genutzt werden. Eine Giftigkeit ist nicht bekannt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,572 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Flutende Schwaden (Glyceria fluitans agg.) gehört zur Familie der Süßgräser und ist in ganz Mitteleuropa an Gewässerrändern und in Gräben verbreitet. Er besiedelt bevorzugt sonnige Standorte auf feuchten bis nassen Böden, die eine mittlere Nährstoffversorgung (Mittelzehrer) aufweisen. Die Pflanze ist ein Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) oder indigen und gilt als ökologisch stabil. Morphologisch auffällig sind die breitblättrigen, oft flutenden Halme mit einer Blattfläche von etwa 1121,9 mm², die dem Gras seinen Namen gaben.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.