Bild folgtKI-generierte IllustrationAchillea filipendulina
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Goldgarbe (Achillea filipendulina) durch ihre großen, tellerflachen und leuchtend goldgelben Blütendolden auf. Diese ausdauernde Staude ist im Naturgarten ein wertvoller Anziehungspunkt für spezialisierte Insekten, die auf offene Blütenstrukturen angewiesen sind. Besonders seltene Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Östliche Steppenscheckenfalter (Melitaea ornata) profitieren von ihrem Nektarangebot. Mit ihrem kompakten Wuchs und der markanten Farbe bringt sie Struktur in sonnige Beete. Wenn du einen warmen, nährstoffreichen Platz im Garten hast, triffst du mit dieser Schafgarben-Art genau die richtige Entscheidung für die Artenvielfalt.
Goldgelber Landeplatz für Scheckenfalter: Robust, heimisch und genau 40 cm hoch.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Goldgarbe eine lebenswichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Tagfalter. Arten wie der Skabiosen-Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Südliche Scheckenfalter (Melitaea celadussa) suchen die Blüten gezielt auf. Neben Schmetterlingen besuchen auch die Feldwespe (Polistes) und der Schmalbock (Lepturinae) die gelben Dolden, um Nektar und Pollen zu sammeln. Sogar Nützlinge wie der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) nutzen die Pflanze als Jagdgrund oder Ruheplatz. Durch ihre extrem leichten Samen (0.114 mg) trägt sie zur natürlichen Fernausbreitung durch den Wind bei. Im Winter bieten die vertrockneten Stände wertvollen Schutzraum für überwinternde Insekten.
Bitte beachte, dass die Goldgarbe laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Bei empfindlichen Personen kann der Kontakt mit dem Pflanzsaft Hautreizungen auslösen. Sorge dafür, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren; im Notfall erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort in der vollen Sonne (Ellenberg Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre volle Farbkraft entwickelt.
Der Boden sollte nährstoffreich sein (Starkzehrer); eine Gabe von reifem Kompost im Frühjahr deckt den hohen Bedarf ideal.
Achte auf ein kalkhaltiges oder basisches Bodenmilieu (Ellenberg Reaktionswert 8), um optimale Bedingungen zu schaffen.
Halte das Substrat mäßig feucht (frisch), vermeide jedoch Staunässe, da die Pflanze es gerne wärmeliebend mag.
Die beste Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Halte aufgrund der Wuchshöhe von 0.4 m einen Pflanzabstand von etwa 35 Zentimetern ein.
Schneide verblühte Stängel erst im Spätwinter zurück, um die Struktur im Garten zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine hervorragende Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an Sonne und Nährstoffe stellt.
Die Goldgarbe gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist innerhalb der Gattung der Schafgarben (Achillea) eine der auffälligsten Vertreterinnen. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt natürlicherweise wärmeliebende Standorte. Als krautige Pflanze, die nicht verholzt, erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 0.4 m. Typisch für diese Art sind die breitblättrigen, fein fiederteiligen Blätter, die beim Zerreiben einen aromatischen Duft verströmen. Ihre winzigen Einzelblüten sind in dichten Scheibendolden angeordnet, was sie zu einem idealen Landeplatz für Fluginsekten macht.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →