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Gomphocerus sibiricus (Linnaeus, 1767)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Sibirische Keulenschrecke ist eine auffaellige Heuschrecke, die sich durch ihre charakteristischen, keulenförmig verdickten Fühlerspitzen bei den Männchen von anderen Arten unterscheidet. Als Vertreter der Ordnung Orthoptera, also der Geradflügler, bevorzugt dieses Insekt offene und sonnenexponierte Lebensräume. In deinem Garten findet sie ideale Bedingungen vor, wenn du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und naturnahe Strukturen wie ungemähte Grasstreifen erhältst. Die Ernährung dieser Art basiert rein pflanzlich, wobei sie verschiedene Gräser und Kräuter abweidet. Durch ihre ökologische Rolle als Teil der Nahrungskette für Vögel und andere Insektenfresser leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Ein strukturreicher Garten mit sonnigen Plätzen bietet ihr den nötigen Raum zur Fortbewegung und Eiablage. Da sie auf Wärme angewiesen ist, sind kleinräumige, vegetationsarme Bodenstellen für sie besonders wertvoll. Achte darauf, bei der Gartenpflege nicht alle Flächen gleichzeitig zu mähen, um ihr kontinuierlich Nahrung und Schutz zu bieten.
Die Sibirische Keulenschrecke ist für den Menschen völlig harmlos und weder giftig noch beißend. Sie gilt als ökologisch wertvoller Bestandteil der heimischen Fauna und genießt keinen speziellen Schutzstatus, da sie in Deutschland als ungefährdet gilt.
Die Sibirische Keulenschrecke (Gomphocerus sibiricus) gehört zur Familie der Acrididae, den Feldheuschrecken. Sie ist in Deutschland als ungefährdet eingestuft und besiedelt bevorzugt klimatisch begünstigte, offene Habitate. Als Insekt aus der Gruppe der Orthoptera zeichnet sie sich durch ihre spezialisierte Morphologie aus, die sie an das Leben in der Krautschicht anpasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.