Bild folgtKI-generierte IllustrationPopulus canescens
Auch bekannt als: Populus × canescens
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Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Wer die Grau-Pappel einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrer markanten, im Alter tief furchigen, hellgrauen Rinde und den unterseits silbrig-filzig behaarten Blättern ist sie eine imposante Erscheinung. Als heimischer Baum bietet sie wertvollen Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge wie den Trauermantel (Nymphalis antiopa) oder den Großen Schillerfalter (Apatura iris). Wenn du den Platz für diesen Riesen hast, schaffst du ein echtes Naturmonument in deinem Garten. Achte darauf, dass sie genügend Raum zur Entfaltung bekommt, damit sie ihre ökologische Rolle als Lebensraum voll ausspielen kann.
Imposanter Riese: 30.86 Meter Lebensraum für den seltenen Großen Schillerfalter.
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Die Grau-Pappel ist ein herausragendes Habitat für heimische Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders der Große Schillerfalter (Apatura iris) und der Östliche Schillerfalter (Apatura metis) von dieser Art. Auch für den Trauermantel (Nymphalis antiopa), den Großen Fuchs (Nymphalis polychloros) und den Östlichen Großen Fuchs (Nymphalis xanthomelas) stellt sie eine wichtige Lebensgrundlage dar. Zusätzlich dient sie dem C-Falter (Polygonia c-album) als Raupennahrung. Im Winter finden Vögel in der groben Rindenstruktur zahlreiche Insekten und Larven, was den Baum zu einem ganzjährigen Futterplatz macht.
Die Grau-Pappel wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch die Gefahr von Astbruch bei älteren Exemplaren und die starken Wurzeln, die befestigte Wege aufplatzen lassen können. Es sind keine spezifischen Giftstoffe bekannt, jedoch kann der weiche Pappelflaum der Samen bei empfindlichen Menschen die Schleimhäute reizen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Apr
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
30.862 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wuchshöhe: Plane unbedingt die Endhöhe von genau 30.86 m bei der Standortwahl ein.
Standort: Wähle einen hellen Platz mit viel Licht; die Pappel benötigt direkten Sonnenkontakt für eine gesunde Entwicklung.
Boden: Der Boden sollte tiefgründig und dauerhaft feucht bis nass sein, ideal ist eine Nähe zu Wasserläufen oder Teichen.
Pflanzzeit: Setze den Baum im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Platzbedarf: Aufgrund der enormen Größe und der Ausläuferbildung ist ein großer Sicherheitsabstand zu Gebäuden zwingend.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei ausgewachsenen Bäumen kaum praktikabel; kontrolliere den Baum im Alter regelmäßig auf Totholz.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche Standorte und toleriert zeitweise Staunässe.
Gute Partnerin: Die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) – sie hat identische Standortansprüche an feuchte Böden und ergänzt das ökologische Bild eines Auwald-Gartens.
Die Grau-Pappel (Populus canescens) gehört zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae) und ist eine natürliche Kreuzung aus Silber-Pappel und Zitter-Pappel. In Deutschland und Österreich gilt sie als indigen (einheimisch). Ihr typischer Lebensraum sind Auenwälder (Wälder an Flüssen, die regelmäßig überflutet werden) sowie feuchte Niederungen. Als breitblättriger, verholzter Baum zeichnet sie sich durch eine hohe Wuchskraft und die Fähigkeit zur Ausbildung von Wurzel-Ausläufern aus, was sie im Gelände stabil verankert.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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