Bild folgtKI-generierte IllustrationApatura metis
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Du erkennst Apatura metis an dem auffälligen, blauvioletten Schimmer auf den Flügeloberseiten der Männchen, der je nach Lichteinfall glänzt. Dieser Schmetterling (Lepidoptera) zeigt als Falter ein flinkes Flugverhalten und hält sich oft in der Nähe von Baumwipfeln auf. Die Raupen unterscheiden sich optisch stark von den erwachsenen Tieren und sind durch ihre grüne Färbung im Laub hervorragend getarnt. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen in der Datenbasis vorliegen, lässt sich allgemein sagen, dass die Raupen als Pflanzenfresser an Blättern leben, während die Falter flüssige Nährstoffe aufnehmen. In Deinem Garten ist dieser seltene Gast ein Zeichen für eine hohe biologische Vielfalt. Du kannst das Tier unterstützen, indem Du heimische Gehölze in Deinem Garten pflegst und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Der Schmetterling durchläuft eine vollständige Metamorphose (Umwandlung vom Ei über die Raupe zur Puppe). Da die Art keine Nutzpflanzen schädigt, ist keine besondere Vorsorge für Deine Ernte nötig. Ein naturnaher Garten bietet diesem spezialisierten Insekt den besten Rückzugsraum. Du förderst durch den Erhalt natürlicher Strukturen aktiv den Artenschutz.
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Aufgrund der vorliegenden Datenbasis sind für diese Art keine spezifischen Ereignisse oder Zeitspannen im Jahreszyklus verfügbar.
Der Schmetterling ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos, da er weder stechen noch beißen kann. Aufgrund seiner Seltenheit ist er in vielen Regionen besonders schützenswert. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit anderen Schillerfaltern, die jedoch ebenfalls unbedenklich sind.
Apatura metis gehört zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Die Art ist vor allem im südöstlichen Europa verbreitet und besiedelt bevorzugt warme, wassernahe Lebensräume mit Baumbestand. Mit einer Flügelspannweite von etwa 50 bis 60 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Faltern seiner Gattung. Die Bestimmung für Laien erfolgt meist über den charakteristischen Strukturfarbeffekt (physikalische Farberzeugung durch Lichtbrechung) auf den Flügeln der männlichen Tiere.
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•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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