Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Pulsatilla grandis
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Große Küchenschelle, Groß-Küchenschelle
Kaum zu uebersehen: Die Große Kuhschelle faellt durch ihre großen, violetten Glockenblüten und die dichte, silbrig-seidige Behaarung sofort auf. In deinem Garten ist sie eine der ersten wichtigen Nahrungsquellen des Jahres, da sie bereits ab Maerz blueht. Da sie zu den bedrohten Arten unserer Magerrasen zaehlt, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Besonders frueh fliegende Insekten wie Hummelkoeniginnen finden hier nach dem Winter eine erste Staerkung. Wenn du einen sonnigen, trockenen Platz hast, wird sie dich jedes Jahr aufs Neue begeistern.
Violettes Fruehlingswunder: Die erste wichtige Tankstelle nach dem Winter.
Mit ihrer fruehen Bluetezeit von Maerz bis Mai ist die Große Kuhschelle eine essenzielle Station fuer die ersten Bestaeuber des Fruehlings. Da zu dieser Zeit nur wenige Pflanzen bluehen, dient sie als wichtige Energiequelle fuer die Insektenwelt. Die Pflanze geht im Boden eine Verbindung mit AM (Arbuskulaeren Mykorrhizapilzen - einer Symbiose zur besseren Naehrstoffaufnahme) ein. Die fedrigen Samenstaende bieten spaeter im Jahr nistmaterialsuchenden Insekten Struktur. In naturnahen Gaerten schliesst sie die Versorgungsluecke unmittelbar nach dem Winter. Da sie in der freien Natur selten geworden ist, hat jeder Standort im Garten eine hohe Bedeutung fuer den regionalen Artenschutz.
Die Große Kuhschelle ist in allen Pflanzenteilen giftig und daher nicht als kindersicher eingestuft. Beim Umgang im Garten empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen, um Hautreizungen zu vermeiden. Im Notfall kontaktieren Sie bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mai
Bioregion
Continental
Die Große Kuhschelle (Pulsatilla grandis) gehoert zur Familie der Hahnenfußgewaechse (Ranunculaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen. Ihr natuerliches Verbreitungsgebiet in unserer Region liegt vor allem in Deutschland und Oesterreich. Sie besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Haenge auf Kalkboden. Charakteristisch ist die dichte Behaarung der gesamten Pflanze, die als Schutz gegen Frost und uebermaeßige Verdunstung dient.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.