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Familie: Hahniidae
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Die Große Bodenspinne (Hahnia helveola) ist eine verborgen lebende Art, die Du vor allem in der bodennahen Krautschicht oder unter Falllaub entdecken kannst. Als typische Vertreterin der Bodenspinnen (Hahniidae) zeichnet sie sich durch eine spezialisierte Lebensweise in der Streuschicht aus, wo sie winzige Gespinste direkt über dem Boden anlegt. Ihre Nahrung besteht aus kleinsten Insekten und Collembolen (Springschwänzen), wodurch sie eine wichtige Funktion im Nährstoffkreislauf Deines Gartens übernimmt. Diese Tiere regulieren die Bestände von Kleinstlebewesen und fördern so indirekt die Humusbildung. Im Garten ist sie ein nützlicher Helfer, da sie als natürlicher Gegenspieler von potenziellen Schädlingen im Bodenbereich fungiert. Damit sich diese Art bei Dir wohlfühlt, solltest Du auf eine dichte Mulchschicht oder liegen gelassenes Laub in Deinen Beeten achten. Solche naturnahen Strukturen bieten ihr den nötigen Schutz und Lebensraum während des gesamten Jahres. Durch den Verzicht auf tiefgründige Bodenbearbeitung im Winter schonst Du ihre empfindlichen Rückzugsorte. In einem ökologisch bewirtschafteten Garten findet sie meist von selbst ihren Platz und trägt lautlos zur Bodengesundheit bei.
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Die Große Bodenspinne ist für Dich und Deine Haustiere vollkommen harmlos und besitzt kein Gift, das die menschliche Haut durchdringen könnte. Sie ist ein nützlicher Teil der heimischen Fauna und trägt zur biologischen Vielfalt in Deinem Garten bei.
Diese Art gehört zur Familie der Bodenspinnen (Hahniidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Mitteleuropa, wobei Nachweise in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien vorliegen. Sie lebt vorrangig in der organischen Auflage des Bodens, wo sie als räuberische Art agiert. In der Systematik wird sie der Gattung Hahnia zugeordnet, deren Vertreter oft unauffällig bleiben.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 25.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.