Bild folgtKI-generierte IllustrationHelianthus tuberosus
Auch bekannt als: Jerusalem-Artischocke, Rossler, Ross-Erdäpfel, Erdartischocke, Erdbirne
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
20
Arten
interagieren
26
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt Topinambur durch seine stattliche Größe von fast zwei Metern und die leuchtend gelben Korbblüten auf. Er ist einer der wenigen Spätblüher, die bis in den Dezember hinein Nahrung bieten, wenn die meisten anderen Pflanzen längst verblüht sind. Besonders für Insekten wie den Windenschwärmer (Agrius convolvuli) oder den Kleinen Feuerfalter (Lycaena phlaeas) ist er eine wertvolle Tankstelle vor dem Winter. Da die Pflanze jedoch ein Neophyt (gebietsfremde Art) ist und zur starken Ausbreitung neigt, solltest du ihren Platz im Garten klug wählen. Behalte seine Wanderlust im Auge, damit er andere Arten nicht verdrängt.
Späte Goldstücke: Die lebenswichtige Nektartankstelle bis in den Dezember.
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Bitte beachte, dass Topinambur laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Achte daher besonders in Gärten mit kleinen Kindern darauf, dass keine Pflanzenteile unsachgemäß verwendet werden. Im Falle von Unsicherheiten oder Unfällen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Okt – Dez
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.818 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Topinambur (Helianthus tuberosus) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eng mit der klassischen Sonnenblume verwandt. Als Neophyt (gebietsfremde Art) stammt er ursprünglich aus Nordamerika und besiedelt bei uns oft nährstoffreiche Standorte an Flussufern oder Waldrändern. Er ist eine krautige, nicht verholzte Pflanze, die unterirdische Knollen als Überdauerungsorgane bildet. Auffällig sind seine breitblättrigen Blätter und die späte Blütezeit im letzten Jahresviertel.
17 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →