Bild folgtKI-generierte IllustrationHelichrysum italicum
Auch bekannt als: Currykraut, Immortelle, Italienische Strohblume, Italienische Immortelle
13
Arten
interagieren
47
Interaktionen
dokumentiert
Wer das Italienische Strohblumen-Immortelle (Helichrysum italicum) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren silbrig-grauen, nadelartigen Blättern und den leuchtend gelben Blütenknöpfen ist sie ein markanter Blickfang. Von Mai bis Juli bietet sie ein verlässliches Nahrungsangebot, wenn andere Pflanzen bereits unter der Hitze leiden. Du kannst mit dieser Pflanze gezielt Lebensräume fördern, die dem Klimawandel trotzen. Ein wunderbarer Akzent für deinen Garten, der nicht nur gut aussieht, sondern auch ökologisch sinnvoll ist.
Österreichs silberner Überlebenskünstler: Duftender Magnet von Mai bis Juli.
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In der Zeit von Mai bis Juli übernimmt das Italienische Strohblumen-Immortelle eine wichtige Funktion als Nahrungsquelle für Bestäuber. Da die Pflanze in Österreich heimisch ist, fügt sie sich perfekt in das lokale Ökosystem ein und unterstützt die spezialisierte Insektenfauna trockener Standorte. In den heißen Sommermonaten bietet sie ein stabiles Angebot an Pollen und Nektar. Da spezifische Daten zu einzelnen Bestäuberarten fehlen, liegt ihr Hauptwert in der Förderung der lokalen Biodiversität an xerothermen (trockenen und warmen) Standorten. Die stehengelassenen Triebe dienen zudem als Struktur für überwinternde Lebewesen.
Die Pflanze ist laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Pflanzenteile von Kleinkindern verzehrt werden. Eine Verwechslung mit giftigen heimischen Arten ist aufgrund des intensiven Curry-Geruchs und der silbrigen Blattfarbe unwahrscheinlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.5 m
Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in Südausrichtung.
Der Boden muss sehr durchlässig sein, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Eine Pflanzung ist von März bis Mai oder im Herbst von September bis November ideal, solange der Boden offen ist.
Gieße die Pflanze nur in der Anwachsphase, danach ist sie extrem trockenheitsresistent.
Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr verhindert das Vergreisen (starkes Verholzen bei nachlassender Vitalität).
Die Vermehrung gelingt am besten durch halbverholzte Stecklinge im Sommer.
Düngung ist meist nicht erforderlich, da die Art an magere Böden angepasst ist.
Als ökologisch passende Partnerin empfehle ich den Echten Thymian (Thymus vulgaris).
Diese Kombination ist sinnvoll, da beide Arten ähnliche Ansprüche an Licht und Boden stellen und die regionale Pflanzengesellschaft ergänzen.
Das Italienische Strohblumen-Immortelle (Helichrysum italicum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region ist sie als heimische Art in Österreich verbreitet, wo sie vor allem trockene, sonnenexponierte Standorte besiedelt. Als Halbstrauch verholzt sie im unteren Bereich, während die jungen Triebe krautig bleiben und eine charakteristische silbrige Behaarung als Verdunstungsschutz aufweisen. Die gelben Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Röhrenblüten, die in dichten Schirmrispen (flache Blütenstände mit unterschiedlich langen Stielen) angeordnet sind.
9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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