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Familie: Salticidae
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Der Kupfrige Sonnenspringer (Heliophanus cupreus) ist eine kleine Springspinne mit einem metallisch glänzenden, kupferfarbenen Körper, die völlig ohne Fangnetze auskommt. Ihre Jagdstrategie beruht auf der aktiven Jagd, bei der sie Beutetiere aus der Distanz fixiert und mit einem präzisen Sprung überwältigt. In Deinem Garten bevorzugt sie die Krautschicht (die Ebene der niedrigen Kräuter und Gräser) sowie sonnige Stellen an Mauern oder Totholz. Als nützliche Helferin reguliert sie den Bestand an kleinen Insekten wie Blattläusen oder Mücken sehr effektiv. Da sie keine störenden Netze baut, ist sie ein sehr unauffälliger und willkommener Gast. Du kannst dieses Tier unterstützen, indem Du Strukturen wie Trockenmauern oder Steinhaufen als Lebensraum belässt. Im Februar befindet sich die Spinne meist noch in ihrer Winterruhe und verbirgt sich in kleinen, selbst gesponnenen Säckchen. Ein Verzicht auf chemische Mittel im Garten schützt diesen flinken Jäger nachhaltig. Ihre Anwesenheit zeigt Dir, dass Dein Garten über sonnige, naturnahe Nischen verfügt. Beobachte sie am besten an warmen Tagen, wenn sie ihre beachtliche Sprungkraft unter Beweis stellt.
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Der Kupfrige Sonnenspringer ist für Menschen vollkommen harmlos und sehr scheu. Seine Mundwerkzeuge sind zu klein, um die menschliche Haut zu durchdringen, und das Tier flüchtet bei Annäherung meist sofort in ein sicheres Versteck.
Heliophanus cupreus gehört zur Familie der Salticidae (Springspinnen) innerhalb der Ordnung Araneae (Webspinnen). Diese heimische Art ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien weit verbreitet. Sie führt eine räuberische, tagaktive (während des hellen Tages aktive) Lebensweise in strukturreichen und sonnenbeschienenen Lebensräumen. Mit einer Körperlänge von etwa 4 bis 6 Millimetern zählt sie zu den kleineren, aber aufgrund ihres Glanzes auffälligsten Vertretern ihrer Gattung.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 25.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.