
Heracleum sphondylium subsp. sibiricum
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Kaum zu übersehen: Der Sibirische Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium subsp. sibiricum) fällt durch seine kräftigen, oft gelblich-grünen Doldenblüten und die tief gelappten, fast handförmigen Blätter auf. Er zeigt dir als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf) sofort an, wo dein Boden besonders gehaltvoll und tiefgründig ist. Im Naturgarten ist er wertvoll, da er mit seinen imposanten Blütenständen die vertikale Struktur fördert und das Bodenleben unterstützt. Durch die Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Wurzelpilze für besseren Nährstoffaustausch) trägt er zur Gesundheit deines Gartenbodens bei. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die Dynamik in deine Pflanzung bringt, machst du mit ihm alles richtig.
Imposanter Charakterkopf für nährstoffreiche und sonnige Gartenplätze.
Obwohl spezifische Bestäuberkontakte in der aktuellen Datenbasis noch nicht gelistet sind, erfüllt der Sibirische Wiesen-Bärenklau wichtige ökologische Funktionen durch seine Mykorrhiza-Partner. Die Verbindung mit AM-Mykorrhizapilzen (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) sorgt für einen hocheffizienten Nährstoffkreislauf im Wurzelraum. Als Starkzehrer wandelt er Bodenstickstoff in Biomasse um und bietet so eine wichtige strukturelle Basis im Ökosystem. Seine hohlen Stängel und die großen Blütenstände bieten zudem Lebensraum und Versteckmöglichkeiten für verschiedene Kleintiere, was die allgemeine Artenvielfalt in deinem Garten fördert.
Bitte beachte, dass der Sibirische Wiesen-Bärenklau nicht als kindersicher eingestuft wird. Wie viele Doldenblütler enthält er Säfte, die bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung Hautreizungen verursachen können. Trage beim Umgang mit der Pflanze oder beim Rückschnitt am besten Handschuhe.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Pflanze gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine markante Unterart des heimischen Wiesen-Bärenklaus. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mitteleuropa bis nach Estland und Rumänien, wobei sie in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet ist. Typischerweise besiedelt sie frische Fettwiesen (nährstoffreiche, feuchte Wiesen) und Waldränder. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren hohlen, gefurchten Stängel und die charakteristischen, oft flach ausgebreiteten Blütendolden aus.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_921896583
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.