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Heracleum sphondylium subsp. sphondylium
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Unverwechselbar ist die Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium subsp. sphondylium) durch ihre großen, weißen Doldenblüten (Blütenstand, bei dem die Stiele wie Regenschirmstreben entspringen), die wie flache Teller über den tief gelappten Blättern schweben. Als heimische Wildstaude ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil für naturnahe Gärten, die auf ökologische Vielfalt setzen. Besonders wertvoll ist ihre Eigenschaft als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Nährstoffbedarf), wodurch sie den Stoffkreislauf in deinem Garten kräftig ankurbelt. Da sie eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM - eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) eingeht, fördert sie zudem aktiv die Gesundheit des Bodens. Wenn du einen feuchten und nährstoffreichen Platz im Garten hast, kannst du mit dieser Pflanze wenig falsch machen.
Heimischer Kraftprotz: Die Gewöhnliche Bärenklau liebt fette Böden.
Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer Rolle als indigene (heimische) Pflanze, die perfekt an unser Klima angepasst ist. Ein besonderes Merkmal ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilz-Wurzel-Symbiose, die den Boden in deinem Garten vitalisiert und die Nährstoffaufnahme optimiert. Da sie ein Starkzehrer ist, produziert sie viel organische Substanz, was wiederum dem Bodenleben zugutekommt. In der regionalen Pflanzengesellschaft dient sie als strukturbildendes Element, das durch seine Größe und Stabilität Schutzräume im Garten schafft. Da sie als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen eingestuft wird, ist sie seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer Nahrungsketten.
Die Gewöhnliche Bärenklau ist nicht kindersicher. Sie enthält Stoffe, die in Kombination mit Sonnenlicht zu Hautirritationen führen können (Phototoxizität). Verwechsle sie nicht mit dem wesentlich größeren Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) – unsere heimische Art bleibt mit maximal 1,5 Metern deutlich kleiner und hat stumpfere Blattabschnitte.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,998 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium subsp. sphondylium) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist in weiten Teilen Europas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz, indigen (einheimisch) und gilt in ihrem Bestand als gesichert. Man findet sie natürlicherweise auf Fettwiesen (nährstoffreiche Wiesen) und an Waldrändern. Charakteristisch sind der hohle, gefurchte Stängel und die behaarten Blätter, die der Pflanze ein robustes, fast wehrhaftes Aussehen verleihen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.