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Herniaria litardierei
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An ihrem extrem dichten, teppichartigen Wuchs lässt sich Herniaria litardierei sofort erkennen. Diese ausdauernde Pflanze bildet flache, grüne Matten, die den Boden wie ein feiner Teppich überziehen. Für deinen Naturgarten ist sie besonders wertvoll, da sie auch an kargen Stellen wächst und den Boden vor Austrocknung schützt. In den dichten Polstern finden kleine Laufkäfer und andere Bodenbewohner einen geschützten Rückzugsort. Da sie sehr genügsam ist, eignet sie sich hervorragend für Stellen, an denen andere Arten aufgeben. Probiere es doch mal in einer sonnigen Pflasterfuge oder im Steingarten aus.
Der robuste grüne Teppich: Perfekter Bodenschutz für sonnige, saure Standorte.
Da für diese spezifische Art aktuell keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, lässt sich die Bedeutung für einzelne Insektenarten nicht abschließend beziffern. Fest steht jedoch, dass ihr teppichartiger Wuchs eine wichtige Funktion als Bodenkühler übernimmt und so das Mikroklima im Garten verbessert. Die dichten Polster bieten Schutz und Lebensraum für eine Vielzahl kleiner Bodenorganismen. Als heimische Art ist sie fest in das regionale Ökosystem integriert. In naturnahen Gärten dient sie zudem als Erosionsschutz auf sandigen Flächen.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für den normalen Umgang bei der Gartenarbeit sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen bekannt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Die Art gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind lückige Pionierstandorte und nährstoffarme Wiesen. Sie wächst streng niederliegend und bildet keine Wurzeln an den Stängelknoten aus, was sie von vielen anderen Bodendeckern unterscheidet. Die Blätter sind sehr klein und meist gegenständig angeordnet. Botanisch ist sie eng an sonnige, eher saure Standorte angepasst.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.